Erfolg im Westfalenpokal-Viertelfinale
Preußen Münster gewinnt 6:0 beim SV Schermbeck

Schermbeck/Münster -

Nur noch ein Schritt fehlt bis zur DFB-Pokal-Hauptrunde. Der SC Preußen Münster hat im Westfalenpokal-Viertelfinale am Mittwochabend vor 800 Zuschauern beim Westfalenligisten SV Schermbeck mit 6:0 (2:0) deutlich gewonnen.

Mittwoch, 19.03.2014, 21:03 Uhr

 Zweifacher Torschütze für den SCP beim SV Schermbeck war Matthew Taylor (r., hier mit Trainer Ralf Loose).
 Zweifacher Torschütze für den SCP beim SV Schermbeck war Matthew Taylor (r., hier mit Trainer Ralf Loose). Foto: Jürgen Peperhowe

Im Halbfinale des so genannten Krombacher Pokals wartet nun mit SuS Stadtlohn ein weiterer Westfalenligist, das ist lösbar, gute Aussichten für den Drittligisten. Der Austragungsort wird noch vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) benannt, möglicher Spieltermin ist der 16. April (Mittwoch). Der SCP wird sich wohl um das Heimrecht bewerben.

Eine Randnotiz: Dass die Preußen nicht ungestraft aus dieser Partie gingen, verdankten sie ihren eigenen Anhänger, die Pyrotechnik Mitte der zweiten Halbzeit abbrannten – der Verein wird deshalb wohl vom FLVW zur Kasse gebeten werden.

Trainer Ralf Loose hatte kein Stein auf dem anderen gelassen, vom 2:0-Heimsieg über Drittliga-Tabellenführer FC Heidenheim blieben gerade einmal Linksverteidiger Fabian Hergesell und Angreifer Rogier Krohne übrig. Das war so geplant, die Reservisten bekamen eine Chance, alle machten das Beste aus diesem ungleichen Duell. Auch der in der Meisterschaft rotgesperrte Amaury Bischoff durfte Spielpraxis sammeln.

Nach 23 Minuten stellte der SCP die Weichen auf Sieg: Mehmet Karas Einzelaktion war glänzend, Rogier Krohne scheiterte nach dem Zuspiel noch an Schlussmann Volker Meßmann, ehe Philip Röhe im zweiten Versuch zur Führung der Gäste traf. Zuvor hatten schon Krohne (8.) sowie Simon Scherder (15.) mit einem Kopfball auf die Latte den ersten Treffer in greifbare Nähe gehabt.

Taylor forderte kurz nach dem ersten Tor einen Elfmeter, er bekam ihn aber nicht. Krohne hätte danach mutterseelenallein mit seinem Kopfball aus acht Metern die Dinge nach 38 Minuten bereits zugunsten des SCP klären können. Drei Minuten später jedoch machte er es besser, als der Niederländer von Matthew Taylor perfekt freigespielt worden war. Noch vor der Pause war alles geregelt: 2:0 für den Drittligisten, während die Hausherren für einen Pokal-Coup nicht in Frage kamen.

Nach dem Wechsel erhöhte Soufian Benyamina nach gelungener Vorarbeit von Mehmet Kara auf 3:0. Es war eine einseitige Angelegenheit, die Preußen spulten ihr Programm gelassen runter. Der Drittligist machte weiter Druck, zwang Schermbecks Verteidiger zu Fehlern – und Matthew Taylor erhöhte auf 4:0 (75). Taylor und Dennis Grote schraubten mit zwei Treffern noch an der Statistik, als das halbe Dutzend voll war - die Adlerträger hatten ihren Job gemacht.

Aufstellung Preußen Münster : Schulze Niehues – Halet, Kirsch, Scherder, Hergesell (58. Grashoff) – Röhe, Bischoff, Neupert, Kara – Krohne (46. Benyamina/76. Grote), Taylor. – Ersatzbank: Masuch (Tor), Truckenbrod, Pischorn, Siegert.

Tore : 0:1 Röhe (24., Abpraller Krohne), 0:2 Krohne (41., Vorarbeit Taylor), 0:3 Benyamina (53., Vorarbeit Kara), 0:4 Taylor (75., keine Vorarbeit), 0:5 Taylor (88., Pass von Grote), 0:6 Grote (89., Pass von Kara).

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2335460?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F216%2F
Nachrichten-Ticker