Ex-Kapitän nicht mehr Team-Koordinator
Neue Preußen-Aufgabe für Küsters

Münster -

Neue Aufgabe für Stephan Küsters. Der langjährige Profi und Kapitän des SC Preußen Münster, der auch schon die Reserve betreute, wird nicht mehr als Team-Koordinator beim Fußball-Drittligisten fungieren. Diesen Posten hatte er Anfang 2012 noch in der Ära von Trainer Marc Fascher übernommen und seitdem ausgeübt. Der 41-Jährige wird nun intensiver in den Bereich Sichtung und Scouting einsteigen.

Dienstag, 17.09.2013, 08:09 Uhr

Erhält eine neue Aufgabe: Stephan Küsters kümmert sich beim SCP ab sofort um die Sichtung des Spielermarktes.
Erhält eine neue Aufgabe: Stephan Küsters kümmert sich beim SCP ab sofort um die Sichtung des Spielermarktes. Foto: Rene Penno

Stephan wird ab sofort nicht mehr so nah an der Mannschaft sein wie bisher. Wir wollen und müssen uns im wertvollen Bereich der Sichtungsarbeit verbessern, dort wird Stephan für uns aktiv werden“, erklärte Sportvorstand Carsten Gockel , der nach dem zehntägigen Trainer-Intermezzo wieder an den Schreibtisch in der Geschäftsstelle zurückgekehrt ist. Küsters hatte jedes Training verfolgt, mit der Sportlichen Leitung über Transfers gesprochen sowie an der Kader-Zusammenstellung mitgewirkt.

Küsters hat gemeinsam mit dem beurlaubten Trainer Pavel Dotchev auch eine zentrale Rolle am Spielfeldrand bei den Punktpartien inne. Nach Dotchevs Demission hatten nicht wenige damit gerechnet, dass er gemeinsam mit Carsten Gockel die Zwischenlösung im Training sei. Dann forderte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Thomas Bäumer einen geraden und sofortigen Schritt. Bäumer und Küsters haben darüber gesprochen mit dem Tenor: Der 41-Jährige soll dem Club in anderer Funktion erhalten bleiben.

Am Samstag, als der SCP gegen Unterhaching mit 2:3 verlor, war Küsters bei der Drittliga-Partie zwischen dem MSV Duisburg und Darmstadt 98 zur Sichtung vor Ort. Aus seiner Enttäuschung über die Ausbootung macht Küsters keinen Hehl. Auch dass er und nicht Babacar N´Diaye als Co-Trainer neben Dotchev auf der Bank saß, wäre nicht seine Entscheidung gewesen. Allerdings wollte er am Montag nicht nachkarten.

„Ich habe von Marco de Angelis den Vorschlag für die neue Tätigkeit bekommen und am Freitag zugesagt, einen Tag später habe ich das auch Carsten Gockel erklärt. Was ich aber möchte, ist ein klares Aufgabenfeld“, sagt Küsters. Während Harald Menzel weiterhin die Gegner-Beobachtung macht, wird Küsters vor allem den Spielermarkt als Scout verfolgen. Das war bislang eine der großen Schwachpunkte im Umfeld des SCP.

Mit dem neuen Trainer Ralf Loose gab es darüber die erste Abstimmung am Montag. Man kennt sich aus früheren Zeiten bei der Reha in Düsseldorf. Küsters bleibt ein Preuße.

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