Gute Kooperation hinter den Kulissen
SC Preußen und VfL Osnabrück besprechen Sicherheitskonzept vor Derby

Münster -

Es ist angerichtet, die große Fußball-Party kann steigen. Wenn am Samstag um 14 Uhr die Drittliga-Begegnung zwischen dem SC Preußen Münster und dem VfL Osnabrück im Stadion an der Hammer Straße angepfiffen wird, sind beide Vereine im Wortsinn ganz eng beieinander. Enger jedenfalls, als es die 57 Kilometer Entfernung zwischen Münster und Osnabrück aussagen könnten: Die Clubs sind in der Tabelle gerade einmal sechs Punkte und zwei Tore voneinander getrennt, am Samstag stehen und sitzen auch Fans „auf Tuchfühlung“. Grund genug für einen „Sicherheitsgipfel“, der am Montag in Münster stattfand.

Dienstag, 26.02.2013, 18:02 Uhr

Gefühlte Sicherheit hinter stählernen Zaunspitzen: Kontakt zwischen den Fangruppen aus Münster und Osnabrück soll beim Derby auf jeden Fall verhindert werden
Gefühlte Sicherheit hinter stählernen Zaunspitzen: Kontakt zwischen den Fangruppen aus Münster und Osnabrück soll beim Derby auf jeden Fall verhindert werden Foto: Jürgen Peperhowe

Auf Einladung des SC Preußen waren das VfL-Sicherheitsteam, die Fan-Beauftragten, Vertreter des Fan-Verbandes und des Osnabrücker Ordnungsdienstes dabei, schilderte Preußen-Sicherheitsbeauftragter Roland Böckmann . Rund eine Stunde lang haben die Vertreter beider Vereine zusammengesessen. „Die Clubs arbeiten auf diesem Gebiet sehr gut zusammen“, erläuterte Böckmann: „Beide vereine tun alles, um beruhigend auf die Situation einzuwirken“. Mit 15 000 Zuschauern, davon 2600 aus Osnabrück , wird das Preußenstadion rappelvoll und ausverkauft sein. 14 000 Tickets waren Anfang der Woche bereits verkauft.

Böckmann muss erst gar nicht an den Osnabrücker Böllerwurf vor eineinhalb Jahren, bei dem 33 Personen verletzt wurden, erinnern, um die Partie als „Spiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko“ zu charakterisieren. „Es handelt sich bekanntlich um zwei hochrivalisierende Vereine“, schilderte Böckmann, warum verstärkt Vorkehrungen im und um das Stadion getroffen werden, die einzig und allein einem dienen: der Sicherheit der Besucher.

Dass verstärkt Einlasskontrollen durchgeführt werden, um unter anderem verbotene Pyrotechnik aufzuspüren, dass tunlichst Kontakt zwischen den beiden Fangruppen im Stadion und „im öffentlichen Raum“ verhindert werden soll und dass ein verstärktes Polizeiaufgebot zugegen sein wird, versteht sich angesichts der Erfahrungen der vergangenen Jahre nahezu von selbst. „Wir müssen uns im Klaren sein, dass dieses Spiel hochbrisant ist“, sagte Böckmann.

Osnabrücker Fans werden – so sie mit dem Zug anreisen – in Bus-Shuttles zum Stadion gebracht. VfL-Fans die mit dem Auto anreisen, stellen ihre Pkw auf den Stadionparkplätzen ab. Das sollten Münsteraner auf jeden Fall berücksichtigen und tunlichst zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Bekanntlich ist in dem Kauf einer Eintrittskarte auch die Busfahrt zum und vom Stadion enthalten.

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