Keine Experimente
Loose baut in Regensburg auf das Erfolgsteam des Vorwochenendes

Münster -

Alle Wege führen nach Regensburg: Der Tross des SC Preußen hat sich für das bevorstehende Auswärtsspiel für einen vergleichsweise komplizierten Wegemix entschieden.

Freitag, 21.03.2014, 09:03 Uhr

Patrick Kirsch (Mitte) stand beim 0:0 im Hinspiel gegen Regensburg in der Startelf, beim Rückspiel am Samstag kehrt er zumindest zurück in den Kader. Für den derzeit verletzten Julian Riedel (hinten) kommt das Spiel noch zu früh.
Patrick Kirsch (Mitte) stand beim 0:0 im Hinspiel gegen Regensburg in der Startelf, beim Rückspiel am Samstag kehrt er zumindest zurück in den Kader. Für den derzeit verletzten Julian Riedel (hinten) kommt das Spiel noch zu früh. Foto: Jürgen Peperhowe

Um 8 Uhr geht es am Freitagmorgen mit dem Bus nach Düsseldorf , von dort per Luftfracht nach Nürnberg, und aus Franken erneut über Land in die Oberpfalz. „Ich wusste gar nicht, dass es diese Route gibt“, gesteht Trainer Ralf Loose freimütig zu. Die Routenplanung überlässt der Chefcoach gerne anderen, ihm ist nur wichtig, dass seine Mannschaft pünktlich zum Abschlusstraining am Freitagnachmittag in Regensburg antreten kann. Denn diese letzte Übungseinheit ist gerade nach einer eher zerklüfteten Trainingswoche nötiger denn je. „Einige haben im Pokal gespielt, einige hatten trainingsfrei, viele haben individuell trainiert“, so Loose, der dennoch eine recht klare Vorstellung seiner Startelf in Ostbayern hat. „Ich sehe keinen Grund, etwas an der Aufstellung aus dem Heidenheim-Spiel zu ändern“, will Loose die siegreiche Elf des Vorwochenendes ins Rennen schicken.

Vor dem Spiel am Samstag SCP-Trainer Ralf Loose

Daran ändert auch der gute Eindruck nichts, den die Spieler aus der zweiten Reihe beim 6:0-Pokalsieg in Schermbeck kollektiv hinterlassen haben. „Da hat die ganze Mannschaft die Entschlossenheit gezeigt und das sehr gut gelöst“, lobte Loose am Tag danach. Simon Scherder spielte erstmals mit Gesichtsmaske, Patrick Kirsch erstmals nach seiner Verletzungspause überhaupt, Robin Neupert machte eine gute Figur auf der ungewohnten Position im zentralen Mittelfeld, Mehmet Kara bereitete zahlreiche gute Angriffssituationen vor, und Matthew Taylor beendete seine Torflaute mit einem späten Doppelpack. „Das hat allen gutgetan, das war gut fürs Selbstbewusstsein.“ Für einen Platz in der ersten Elf in Regensburg wird es dennoch nicht reichen. Immerhin wird Patrick Kirsch erstmals wieder im Kader stehen, er rückt nach für den verletzten Marcus Piossek.

Ansonsten wird Loose weder personell noch systematisch an Bewährtem rühren. „Das ist nicht anders als in Kiel und Unterhaching“, bereitet Loose sein Team auf kompromisslosen Abstiegskampf vor, der vor allem Laufbereitschaft und 90-minütiges Engagement fordert.

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