Preußen: Dammeier zum Rapport
de Angelis: „Habe den Unmut gespürt“

Münster -

Ein Interview und seine Folgen. Preußen Münsters Sportdirektor Detlev Dammeier hat sich mit seinen Aussagen auch in Vorstandskreisen nicht nur Freunde gemacht.

Donnerstag, 27.03.2014, 12:03 Uhr

Dr. Marco de Angelis 
Dr. Marco de Angelis  Foto: Wilfried Hiegemann

Preußen-Präsident Dr. Marco de Angelis war überrascht von der Entwicklung der Dinge am Mittwoch. Vor der Heimpartie gegen den Chemnitzer FC (3:1) hatte die Führungsriege der Preußen den Sportchef Detlev Dammeier zur Rede gestellt nach dem Interview in der Bild-Zeitung . Die Reaktionen von Trainer Ralf Loose und aus dem Kreis der Mannschaft nach der Partie überraschte den Wirtschaftsjuristen dennoch: „Ich habe den Unmut gespürt, das hat große Wirkung hinterlassen.“

Der seit 2005 im Amt befindliche Präsident fügte zudem noch an: „Wir müssen die Situation aufarbeiten und versuchen, eine gemeinsame Basis zu finden.“ Erst Mitte Februar hatte de Angelis die Umstrukturierung im Verein verkündet und erstmals mit Detlev Dammeier einen Sportchef installiert. Nach dem Aufschrei von Loose und der „Rebellion“ in der Mannschaft gegen Dammeier sieht auch er Handlungsbedarf. Zum einen sagt de Angelis: „Es ist in keinster Wiese entschieden, dass Ralf Loose den Verein Ende der Saison verlässt. Siege wie gegen Chemnitz sind die besten Argumente für ihn.“ Das der angefasste Trainer Loose, desse Vertrag am 30. Juni 2014 endet, in diesem Fall den Weg der Beschwerde über den Präsidenten suche „sei legitim“. Über eine Demission von Detlev Dammeier, der wiederum einen Kontrakt bis Sommer 2016 besitzt, wollte sich der Vereins-Chef nicht äußern, allerdings müsse geprüft werden, ob eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft möglich sei.

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