Preußen Münster
Münster erkämpft Punkt gegen Leipzig

Preußen Münster bleibt zum fünften Mal in Serie ungeschlagen, der zweite Sieg in Folge blieb dem Team von Trainer Ralf Loose allerdings verwehrt. Genaugenommen waren die Preußen beim 0:0 gegen starke Leipziger auch nicht wirklich dicht dran an einem vorweihnachtlichen Erfolgserlebnis.

Sonntag, 15.12.2013, 14:30 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 14.12.2013, 15:57 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 15.12.2013, 14:30 Uhr
Preußen Münster : Münster erkämpft Punkt gegen Leipzig
Amaury Bischoff im Zweikampf. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster. Weihnachten mag ein Wunschkonzert sein, Fußball ist es nicht. Gewünscht hatten sich die Preußenfans an diesem Samstag vor dem dritten Advent drei Punkte gegen Leipzig, geschenkt bekamen sie nach 90 Minuten einen. 0:0 endete die Partie gegen den Tabellenzweiten vor 6787 Zuschauern – und unter dem Strich durfte die überwältigende Mehrheit dieser Besucher mit einem Zähler für Münster hoch zufrieden sein.

Stimmen zum Spiel gegen RB Leipzig

Leipzig hat sich namentlich dem Rasenball verpflichtet und auch in Münster wird der Fußball nicht ausschließlich mit dem Mottek bearbeitet: Es war ein ansehnliches Spiel mit deutlichen Vorteilen für die athletischere, ballsicherere und handlungsschnellere Mannschaft – und die kam zweifelsfrei aus Leipzig. Münsters Defensive, in der Simon Scherder von Beginn an den angeschlagenen Patrick Kirsch vertrat, hatte alle Füße voll zu tun – zusätzlich blieb auch noch Arbeit für Daniel Masuch im Tor. Die Preußen brauchten gestern ihre Zeit, um sich bei all dem sächsischen Sturm und Drang auf eigene Offensivaktionen zu konzentrieren. Wenn, dann ging es über Grote und links. In der Mitte lauerte Matthew Taylor auf seine raren Chancen inmitten von vier 1,90-m-Recken in der Leipziger Abwehr – da stand der Preußenstürmer sicher und warm. Die Gäste dominierten Halbzeit eins und Münster durfte zur Pause mit dem 0:0 durchaus zufrieden sein.

SC Preußen gegen RB Leipzig

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Auch im zweiten Durchgang sorgten in erster Linie die Herren Frahn und Poulsen aus Leipzig für Aufregung. Die Gäste blieben spielbestimmend, Daniel Masuch Hoffnungsträger der Preußen, die vor eigenem Publikum auf Konter lauerten. Die erste wirklich aussichtsreiche Gelegenheit bot sich Taylor nach einer Stunde (!), als ihm auf dem Weg zum Tor der Ball jedoch zu weit vom Fuß sprang. Mit fortschreitender Spielzeit mehrten sich die kleinen Unzulänglichkeiten im Spiel der Gäste, doch die Qualität der daraus resultierenden Preußen-Konter blieb sehr überschaubar. Loose brachte Mehmet Kara für Benjamin Siegert (63.), wesentlich origineller wurde der Ballvortrag dadurch nicht – doch Münster spielte fortan gleichwertig mit. Fünf Minuten vor dem Abpfiff beorderte Loose dann Rogier Krohne an die Seitenlinie, schon oft war das das Signal für Matthew Taylor, sich mit einem Tor zu verabschieden – gegen Leipzig klappte das nicht. Die finalen Minuten gehörten dem SCP, das finale Erfolgserlebnis blieb aus.

Preußen Münster: Masuch – Riedel, Scherder, Schmidt, Hergesell – Truckenbrod, Bischoff – Siegert (63. Kara), Piossek (90. Schöneberg), Grote – Taylor

RB Leipzig: Domaschke – Mueller Hoheneder, Willers, Heidinger – Thomalla (82. Luge), Kimmich (24. Kaiser), Ernst, Fandrich (57. Röttger) – Poulsen, Frahn

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