Preußen werden zur Kasse gebeten
7500 Euro Strafe für Pyros

Münster -

Abermals überweist der SC Preußen Geld an den DFB. Die Zahlungsaufforderung für den Einsatz von Pyrotechnik im Spiel gegen den VfL Osnabrück ließ nicht lange auf sich warten.

Dienstag, 25.03.2014, 16:03 Uhr

Am Dienstagmittag erreichte nicht ganz unerwartet eine unerfreuliche E-Mail den SC Preußen . Das DFB-Sportgericht hatte eine Rechnung über 7500 Euro an den Drittligisten geschickt. Das ist der Preis, den die Preußen für die zündenden Ideen einiger Unverbesserlicher im Derby gegen den VfL Osnabrück , zahlen müssen – und zähneknirschend zahlen werden, wie Sportvorstand Carsten Gockel bestätigte. „Jeder einzelne Cent, den wir zahlen müssen, ärgert mich aufs Ärgste“, machte Gockel seinem Ärger Luft – und denkt wehmütig an die wichtigen Projekte, die vom gleichen Geld finanziert werden könnten, „aber jetzt wieder ein halbes Jahr warten müssen.“

Einen Überziehungskredit wird der Verein nicht aufnehmen müssen, sagt Gockel. „Wir sind in der erfreulichen Lage, dass wir das Geld zahlen können. Dafür haben wir lange gearbeitet – aber es gibt so viele Projekte, für die wir es viel viel besser gebrauchen könnten“, so Gockel. „In der Geschäftsstelle wird jeder Cent umgedreht, in der Jugendarbeit sind wir fast ausschließlich ehrenamtlich unterwegs, und dieses Geld würde sehr guttun.“ Stattdessen wird es nach Frankfurt überwiesen, auf das gleiche Konto, auf das auch schon die bisher in der laufenden Saison angefallenen 10 000 Euro geflossen sind. Gockel: „Und wer weiß, was noch kommt. Es ist zum ...“

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