SC Preußen - Wehen Wiesbaden
Tabellenspitze verpasst: Die Mannschaften trennen sich mit 0:0

Münster -

Die alleinige Tabellenführung war so nah, am Ende aber war der SC Preußen Münster mit dem 0:0 im Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden vor 7047 Zuschauern gut bedient. 47 Punkte hat der SCP nun gesammelt, gleiches gilt für den VfL Osnabrück und den Karlsruher SC – das sind die großen drei der 3. Liga im Moment. Heidenheim lauert im Hintergrund, es gibt kein Durchatmen für die Preußen.

Samstag, 02.02.2013, 16:02 Uhr

SC Preußen - Wehen Wiesbaden : Tabellenspitze verpasst: Die Mannschaften trennen sich mit 0:0
Natürlich war es Kara, der sein Comeback im Preußendress fast gekrönt hätte. Foto: Jürgen Peperhowe

„Manchmal muss man den einen Punkt mitnehmen. Jetzt fahren wir nach Heidenheim und damit geht es gegen einen Gegner, der eher Fußball spielen will. Das war ein unbequemer und hartnäckiger Gegner aus Wehen, kein leichtes Spiel für uns“, befand SCP-Coach Pavel Dotchev .

Spielanalyse: SC Preußen Münster vs. SV Wehen Wiesbaden

Neuzugang Cüneyt Köz kam gleich zu seinem Startelfdebüt im Preußendress als Rechtsverteidiger, nachdem Kevin Schöneberg (Gelbsperre und Schambeinentzündung) sowie Simon Scherder (Sprunggelenksverletzung) in der Abwehr nicht dienstfähig waren. Mehmet Kara , der Rückkehrer von Genclerbirgili Ankara, musste erwartungsgemäß auf der Ersatzbank die Partie verfolgen. Zu allem Überfluss fand sich Clement Halet nicht auf der Spielerliste wieder – Münster hatte somit nur fünf Feldspieler in der Reserve.

Die erste Halbzeit war schnell erzählt. Die Gäste standen defensiv sehr geschlossen und ließen wenig Möglichkeiten zu. Münster hatte zwar mehr Ballbesitz, dafür aber kaum Anspielstationen in der Offensive. Der SCP hatte dennoch zwei gute Chancen. Einen Schuss von Jens Truckenbrod (24.), der eine der seltenen Lücken in der Wehener Abwehr gefunden hatte, parierte Schlussmann Michael Gurski glänzend. Fünf Minuten später war es ein Konter über Philipp Heise und Matthew Taylor, den Marco Königs aus bester Lage nicht vollenden konnte.

Partie SC Preußen - Wehen Wiesbaden

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  • Foto: Jürgen Peperhowe
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Die Elf von Ex-Preußen-Coach Peter Vollmann kam schleppend nach vorne, doch in der 39. Minute hatte Marcel Zieba das 1:0 markieren müssen. SCP-Torwart Daniel Masuch und Innenverteidiger Stefan Kühne hatten Abstimmungsprobleme, Zieba stand an der Strafraumgrenze praktisch allein vor dem Tor – und schoss vorbei. Ein Kunststück. Kurz zuvor hatte ein Freistoß von Marcus Mann für erste Gefahr gesorgt. Aber letztlich passierte einfach zu wenig auf beiden Seiten, ein Tor hatte sich keine Mannschaft richtig verdient. Das war steigerungsfähig.

Wehen hatte den besseren Start, aber Ex-Preuße Jose-Pierre Vunguidica (47. und 53.) verwertete das Chancenmaterial nicht, dann schoss der eingewechselte Dominik Stroh-Engel gefährlich. Münsters Motor stotterte weiter, es gab kein Rezept gegen resolute Hessen. Dann brandete dennoch Jubel auf, weil Trainer Dotchev nach einer Stunde mit einem Doppelwechsel reagierte. Das müde Offensivspiel seiner Mannschaft gefiel ihm nicht, deshalb kamen Dimitrj Nazarov und Mehmet Kara. Das schürte Hoffnung auf Besserung.

Es dauerte sage und schreibe bis zur 69. Minute, ehe Fabian Hergesell den ersten Schuss der Hausherren auf das Tor von Wiesbaden produzierte. Gefährlich war das nicht, aber immerhin ein Lebenszeichen der Preußen . Sie waren doch nicht in den Dornröschenschlaf gefallen. Mit Kara und auch Dennis Grote gab es mehr Schwung. Und natürlich war es Kara, der sein Comeback im Preußendress fast gekrönt hätte. Aus dem Nichts entstand die Chance, und Karas platzierter Schuss knallte an den Pfosten – und ins Spielfeld zurück. Kara: „Ich hätte so gerne geholfen. Aber so müssen wir mit deisem Punkt einfach leben.“

Die letzten Minuten hatten es endlich in sich. Ein Freistoß von Amaury Bischoff (83.) zuckelte Zentimeter am Gäste-Tor vorbei, Grote hatte den Freistoß herausgeholt. Dann standen sich Kara und Nazarov (85.) im Weg, da lag was in der Luft. Wehen Wiesbaden, nach der Pause lange die aktivere Mannschaft, geriet unter Druck. Am Ende blieb es beim 0:0. Eine gerechte Punkteteilung.

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