Schwerer Gang auf hartem Boden
Neuzugang Kara in Rostock noch nicht eingeplant

Münster -

Nachdem sich der SC Preußen Münster in den vergangenen Wochen vor allem um sich selbst kümmern durfte und musste, darf sich der Tabellendritte der dritten Liga jetzt endlich auch wieder mit der Konkurrenz und da im konkreten Fall mit dem FC Hansa Rostock beschäftigen. Am Donnerstag machte sich der Preußen-Tross auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern, wo am Samstag (14 Uhr) der Punktspielstart ins neue Jahr angepfiffen wird.

Freitag, 25.01.2013, 13:01 Uhr

Schwerer Gang auf hartem Boden : Neuzugang Kara in Rostock noch nicht eingeplant
Marco Königs oder Dimitrij Nazarov? Einer von beiden wird am Samstag neben Matthew Taylor im Sturm auflaufen. Foto: Jürgen Peperhowe

Dass dieser im Wortsinne knüppelhart werden wird, daran zweifelt niemand – zumal die Gastgeber aus Kostengründen die Rasenheizung unter dem tiefgefrorenen Platz nicht befeuert haben. Auch sportlich steht den Preußen ein schwerer Gang bevor.

Hansa-Trainer Marc Fascher hat noch viele gute Drähte nach Westfalen und wird bestens über den Leistungsstand in Münster informiert sein. Auch weil dort sämtliche Gastspieler nach ihrem Kurzbesuch ohne Nachsendeantrag wieder abgereist sind – und der einzige Neuzugang , Mehmet Kara , am Donnerstag zwar bei der Familie in Bergkamen eintraf, in Rostock aber nicht erwartet wird. Münsters Aufstellung sollte also keine großen Überraschungen bergen.

Da hat Rostock trotz der offenkundigen finanziellen Schieflage im Club deutlich mehr Neues zu bieten: Am Donnerstag wurde mit Stürmer Collin Quaner aus Ingolstadt der vierte Winterneuzugang nach Philipp Klement, Maurice Trapp und natürlich Ex-Preuße Tommy Grupe vorgestellt. Viel Material also für theoretische Planspiele, die Dotchev darum auch direkt ersatzlos aus der Spielvorbereitung streicht. „Rostock versucht jetzt natürlich auch, uns zu irritieren. Aber direkt nach der Winterpause nutzt es gar nichts, über die Aufstellung des Gegners zu spekulieren. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel“, sagt Dotchev. Auch die Fragezeichen hinter dem Einsatz des angeschlagenen Rostocker Topstürmers Ondrej Smetana kommentiert Dotchev nicht.

So viel steht fest: Auf die Aufstellung des SC Preußen wird Ex-Trainer Marc Fascher keinen Einfluss nehmen können. Ob in der Innenverteidigung Robin Neupert erneut den Vorzug vor Stefan Kühne erhalten wird, ist nicht abhängig von der gegnerischen Aufstellung, sondern vom Bauchgefühl des eigenen Trainers. Auch das letzte Fragezeichen im Preußen-Sturm wird Dotchev nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag ausschließlich unabhängig treffen. „Marco Königs oder Dimitrij Nazarov: Da steht es im Moment 50 zu 50“, so Dotchev.

Hansa-Trainer Marc Fascher sieht der Begegnung mit seinem Ex-Club mit Respekt und Vorfreude entgegen: „Neben dem Karlsruher SC haben sie den besten Kader der 3. Liga – dass sie so weit oben in der Tabelle stehen, kommt für mich nicht überraschend!“

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