Spitzenspiel in der 3. Liga zwischen Osnabrück und Karlsruhe
Ende der Winterpause: Bielefeld legt vor - Münster hat das letzte Wort

Münster/Osnabrück -

Das letzte Ausrufezeichen vor dem Anpfiff setzte der SC Preußen Münster. Der Tabellendritte der 3. Liga holte Mittelfeldspieler Mehmet Kara vom türkischen Erstligisten Genclerbirgili Ankara zurück. Anschubhilfe in Sachen Aufstieg könnte das sein, denn die filigrane Offensivkraft erweitert Münsters gleichermaßen torhungrige und kreative Offensivfraktion um eine weitere wirklich schlagfertige Option.

Freitag, 25.01.2013, 08:01 Uhr

Spitzenspiel in der 3. Liga zwischen Osnabrück und Karlsruhe : Ende der Winterpause: Bielefeld legt vor - Münster hat das letzte Wort
Schafft SCP-Trainer Pavel Dotchev (M.) mit seinem Team die Sensation? Foto: Jürgen Peperhowe

Die Preußen, seit Ende vergangenen Jahres schuldenfrei, gingen bei diesem Transfer an die finanzielle Schmerzgrenze, verzichteten aber auf wirtschaftliche „Verrücktheiten“, um Publikumsliebling Kara zurückzuholen. Er spielte bereits von 2007 bis 2011 in Münster . Kara hin oder her, der Star mit dem Adler auf der Brust ist die Mannschaft.

Münsters Trainer Pavel Dotchev hält vor dem schweren Auswärtsspiel bei Hansa Rostock den Ball flach. „Es wird eine sehr emotionale Partie werden“, glaubt der 47-Jährige. Schließlich wird der einstige Erstligist von seinem Vorgänger als Preußen-Coach betreut: Marc Fascher .

„Das ist ja noch nicht so lange her. Dadurch hat diese Ansetzung schon einen gewissen Charme“, erklärte Fascher gestern noch. Unter Fascher, trotz sensationellem Start, hat Hansa seine Aufstiegsambitionen offiziell eingestampft. Allerdings: Ein Sieg über Münster könnte ein Katapult werden.

Der Karlsruher SC hat das so gemacht und Münster bezwungen, neun Siege später gastiert der KSC am Samstag im Topspiel beim VfL Osnabrück. Der Tabellenzweite gastiert beim Ligaprimus.

Bis Rang sechs geht wohl die Zone der Aufstiegsanwärter, Osnabrück, Karlsruhe , Münster, Bielefeld, Unterhaching und Heidenheim dürften das Rennen um die direkten Aufstiegsränge und den Relegationsrang drei unter sich ausmachen. „Es wäre eine kleine Sensation, wenn wir das schaffen würden“, backt Dotchev relativ kleine Brötchen zum Ende der Winterpause. Er schaut am heutigen Freitag nach Bielefeld, die Arminia eröffnet den Tanz um die Spitzenränge gegen die gestrauchelten Kickers aus Offenbach. Alles ist möglich.

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