Versammlung des Kreisreiterverbands Warendorf
Pferdesteuer im Mittelpunkt

Warendorf -

„Ich hoffe, wir erleben einen interessanten und spannenden Abend“, eröffnete Annette Haversiek die Jahreshauptversammlung des Kreisreiterverbandes Warendorf im Warendorfer „Emshof“. Die herzlichen Grußworte der Vorsitzenden galten hierbei nicht allein den Delegierten der angeschlossenen Vereine und Pferdewirtschaftsbetriebe, sondern zugleich einem Gast, der für FN in besonderer Mission unterwegs ist:

Samstag, 20.04.2013, 16:04 Uhr

Henrik von der Ahe informierte über den aktuellen Stand zum Thema Pferdesteuer.
Henrik von der Ahe informierte über den aktuellen Stand zum Thema Pferdesteuer. Foto: Penno

„Ich hoffe, wir erleben einen interessanten und spannenden Abend“, eröffnete Annette Haversiek die Jahreshauptversammlung des Kreisreiterverbandes Warendorf im Warendorfer „Emshof“. Die herzlichen Grußworte der Vorsitzenden galten hierbei nicht allein den Delegierten der angeschlossenen Vereine und Pferdewirtschaftsbetriebe, sondern zugleich einem Gast, der für FN in besonderer Mission unterwegs ist: Dr. Henrik von der Ahe.

Er berichtete über den Sachstand um und die Strategie gegen die Pferdesteuer . Ausgelöst wurden die inzwischen bundesweiten Aktionen von der hessischen Kleinstadt Bad Sooden-Allendorf, deren Finanzkraft mit Schwung den Bach herunter gegangen ist. 80 Millionen Euro Schulden lasten auf 8300 Einwohnern und motivierten, an Ort und Stelle durch Satzungsbeschluss eine neue Steuerquelle zu erschließen. Die Idee der Einführung einer Pferdesteuer ist nicht neu. Obwohl der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ihre Erhebung im Freistaat bereits am 17. Februar 1982 für unzulässig erklärte, stand sie, fein im Bundesgebiet verteilt, immer wieder auf der Tagesordnung eifriger Kommunalpolitiker. Dagegen setzt sich nun das „Aktionsbündnis pro Pferd“ mit 18 000 Mitgliedern zur Wehr, das inzwischen zum Verein erhoben wurde. In Auftrag gegeben wurde eine Wertschöpfungsanalyse, um über Sinn oder Unsinn der Steuer vor dem Hintergrund volkswirtschaftlicher Fakten zu diskutieren.

Zeit, über die Pferdesteuer zu diskutieren, blieb im Warendorfer „Emshof“, denn auf der Tagesordnung der Generalversammlung des Kreisreiterverbandes standen in diesem Jahr keine Vorstandswahlen. So konzentrierten sich die Delegierten anschließend auf die Genehmigung der Niederschrift über den Verlauf der letztjährigen Versammlung und die Geschäftsberichte des Vorstandes, von Annette Haversiek gehalten und den Beauftragten in Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahrsport, Voltigieren und in der Jugendarbeit vertieft. Die Jugend selbst hatte übrigens in 2012 mit der Ausrichtung des landesweit offenen Vierkampf-Championats ihr Meisterstück abgeliefert.

Wilhelm Frese erstattete den Kassenbericht, der auch nach Zahlen dokumentierte, dass beim Kreisreiterverband in die Ausbildung von jungen Aktiven verstärkt investiert wird. Und nach der Resonanz, die Ausbildungsleiter Ludger Schulze Nieshues bei einem Feedback wenige Tage zuvor von Kursteilnehmern und deren Eltern erfahren hatte, mit Zustimmung und großem Erfolg. Bleibt festzuhalten: Auch hinsichtlich der Finanzen wurde dem Vorstand des Kreisreiterverbandes einstimmig Entlastung erteilt.

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