Reiten in Milte
Haßmann siegt doppelt

Milte -

Der Große Preis der Milter Reitertage war krönender Abschluss der vom RFV Milte-Sassenberg am Hof Schmiehusen über vier Tage ausgerichteten Pferdeleistungsschau. In dieser Springprüfung der Klasse M**, mit einem Stechen ausgeschrieben, lieferten sich die Amazonen und Reiter ihren letzten mitreißenden Wettstreit in einem Programm, das über alle Fächer keine Wünsche offen ließ.

Dienstag, 25.06.2013, 03:06 Uhr

Platz fünf errang Jana Habrock vom RFV Milte-Sassenberg auf Limbo H in einem Stilspringwettbewerb.
Platz fünf errang Jana Habrock vom RFV Milte-Sassenberg auf Limbo H in einem Stilspringwettbewerb. Foto: Penno

Dabei siegte Toni Haßmann (RV Lienen ), der Salut Bonheur in 37,12 Sekunden auch bei der zweiten Runde souverän, vor allen Dingen aber strafpunktfrei über die Hindernisse lenkte. Mit knappem Vorsprung gegenüber Holger Ronne (RFV Telgte-Lauheide), der sich auf Picador bei der Platzierung an zweiter Stelle einreihte (0.00/37.65). Die Dauer eines Wimpernschlags trennte ihn wiederum von Ursula Fröhlich, die auf Charlotte RS drei hundertstel Sekunden länger im Stechparcours blieb (0.00/37.68). Das zu verfolgen, forderte auch von den Zuschauern am Rande des Turnierplatzes starke Nerven.

Toni Haßmann und Salut Bonheur hatten bereits den Abend zuvor unter Flutlicht die entscheidenden Akzente in der Springprüfung Klasse M* gesetzt. Auch hier schlugen sie im Stechen zu später Stunde ganz selbstbewusst den Goldkurs ein (0.00/32.97). Und es war da schon Holger Ronne, der am hartnäckigsten Widerstand leistete. Allerdings auf Graf Schulte (0.00/34.54). Bronze ging an Rebecca Golasch (ZRFV Versmold) auf Espatako´s Electra R (0.00/43.11). Reinhard Knappheide (RFV Ostbevern ) und Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) reihten sich bei der Platzierung mit Sadonik (0.00/43.17) und Artesse (4.00/33.37) nachfolgend ein.

Anspruchsvollste Dressur des Sonntags war die Intermediaire I, in der Henrike Horstmann auf Cyrano le beau ganz souverän punktete. Aus der Notensumme 806 ergab sich für die Ostbeverner Amazone eine Bewertung ihrer Leistung von 70.702 Prozent, ein Ergebnis, das sie zuvor noch nicht erreicht hatte. Carolin Nowag (RFV Ostbevern) und Diamond Child RB folgten an zweiter Stelle (WNS 792/69.474%). Das dritte Edelmetall ging an Julia Werning (RFV Greven), die Fandela Fandela vorstellte (WNS 777/68.158%). Stefanie Schmiehusen (RFV Milte-Sassenberg) und Rondo Veneciano zeigten sich mit Rang vier durchaus zufrieden (WNS 757/66.404%).

Besondere Aufmerksamkeit genoss auch die dritte Wertung für den Sparkassen-Dressurpokal, die Sonntagmorgen im Fokus der Reitsportfreunde stand. Ausgeschrieben war eine auf Trense zu reitende Prüfung der Klasse L, der die Kandaren-Prüfung auf gleichem Niveau folgte.

In der Trensenprüfung dominierte Linda Nienaber (RFV Westbevern) die Konkurrenz auf Continus le Grande (WN 7.80). Ihr folgten Anna Schulze Zuralst (RFV Albersloh) auf Piet (WN 7.50), Kathrin Uthmann (RFV Vornholz) mit Swank Man (WN 7.40) und Katharina Grunert (RFV Alverskirchen-Everswinkel) mit Duty Free (WN 7.30). In der Kandarenprüfung kontrollierte Lisa-Marie Förster (RFV Ahlen) das Starterfeld auf Forester´s boy F (WN 7.80). Nach ihr waren Ann-Kathrin Frenkel (RFV Warendorf) mit Frida Kahlo (WN 7.50) und Franziska Pellengahr-Gröblinghoff (RFV Oelde) mit Bonus (WN 7.40) die erfolgreichsten Punktesammler ihrer Vereine.

In die Mannschaftswertung kam beim RFV Westbevern die Wertnotensumme 21.90 zusammen. Das war der Sieg vor Alverskirchen-Everswinkel (21.10), Vornholz (21.00), Albersloh (20.80), Warendorf (20.60) und Milte-Sassenberg (WNS 20.50). Alverskirchen-Everswinkel) führt die Gesamtwertung über drei Prüfungen mit 80 Punkten an Vornholz und Westbevern teilen sich den zweiten Platz mit jeweils 76 Punkten.

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