Hallenreit- und Springturnier
Sontag gewinnt Abschlussspringen

Kreis Warendorf -

Höhepunkt der Pferdeleistungsschau im Oelder Geisterholz war das für Samstagabend mit Siegerrunde ausgeschriebene Springen der Klasse M*. Alexandra Lüth (RFV Milte-Sassenberg) siegte auf Luping in fehlerfreien 30.30 Sekunden.

Dienstag, 19.11.2013, 19:11 Uhr

Natalie Freye vom RFV Milte-Sassenberg, hier ein Archivbild mit Camillo, errang beim Hallenturnier des RV Geisterholz gleich mehrere gute Platzierungen.
Natalie Freye vom RFV Milte-Sassenberg, hier ein Archivbild mit Camillo, errang beim Hallenturnier des RV Geisterholz gleich mehrere gute Platzierungen. Foto: Penno

Vor Jahrzehnten eröffnete der RV Geisterholz mit seinem Hallenreit- und Springturnier jährlich die Turniersaison im Kreisreiterverband Warendorf mit attraktiven Prüfungen, von den Reitsportfreunden auf allen Rängen im Hallenrund mit Begeisterung verfolgt. Da ging im Schauteil noch die Post ab, die ungarische. Vor ein paar Jahren rückte er als Turnierausrichter an das Ende des Terminplans. Von Freitag bis Sonntag mit einer weiteren Aufwertung des Prüfungsspektrums. Höhepunkt der Pferdeleistungsschau im Oelder Geisterholz war das für Samstagabend mit Siegerrunde ausgeschriebene Springen der Klasse M*.

Bis zur Halbzeit des M-Springens sah es im 27-köpfigen Starterfeld so aus, als genüge den Aktiven ein strafpunktfreier Ritt, um in die Siegerrunde einzuziehen. Da ließ es Marcel Patrick Schniederkötter (RZFV Ennigerloh-Neubeckum), an 15. Stelle startend, mit Palermo ganz ruhig angehen. Beide beendeten ihre Runde ohne „Klötzchen“ mühelos in glatten 55 Sekunden, die dritte Nullrunde in der Konkurrenz. Eine Fehleinschätzung, dass es genügen werde, wie sich wenig später herausstellte. Das „dicke“ Ende kam erst noch. Und so wurde die Umlaufzeit zum guten Schluss doch noch ein ganz entscheidender Faktor für den Einzug in das Finale, aus dem der Hoester Reiter herauspurzelte. Für beide wäre mehr drin gewesen als der neunte Platz.

Die Siegerrunde bescherte darauf Spannung pur. Zunächst ging Karl Brocks (RV Waltrop) auf volles Risiko, schlug mit Soraya bei hohem Tempo einen ganz engen Kurs ein. Beide mussten vier Strafpunkte in Kauf nehmen. Die Stoppuhr verharrte nach 33.37 Sekunden. Es wurde der fünfte Platz.

Dass es noch schneller geht, bewies Alexandra Lüth (RFV Milte-Sassenberg) postwendend. Sie und Luping passierten die Ziellinie bereits nach 30.30 Sekunden. Ohne bei den Hindernissen anzuecken. Das reizte Reinhard Lütke-Harmann (RFV Albersloh), nun mit Caramel zu kontern. Die Zeit, 30.23 Sekunden, hätte schon gepasst. Es stellte sich jedoch beiden eine Hindernisstange in den Weg. Damit reihte sich der Albersloher Reiter an vierter Stelle in die Platzierung ein. Es mag ihn trösten, dass er zu Beginn mit Nina strafpunktfrei gegangen war (0.00/37.17) und so hinter Alexandra Lüth den zweiten Platz einnahm. Bronze ging an Jan Kersting (RFV Büren) und Small Hero (0.00/38.06).

Quadriga zeigte sich auch am Ende der Turniersaison in bestechender Form. Die fünfjährige westfälische Stute von Quidam‘s Rubin aus einer Mutter von Landor S wurde von Reinhard Lütke-Harmann Freitag in der Springpferdeprüfung Klasse L vorgestellt (WN 8.50). Das darauf folgenden Stilspringen der Klasse L ging an Natalie Freye (RFV Milte-Sassenberg) und Camillo (WN 7.50). Anja Lechtermann (RFV Rinkerode) und Thalia Noir folgten an zweiter Stelle (WN 7.30).

In der das Hallenturnier abschließenden Springprüfung der Klasse L verabschiedete sich Rene Sontag (RFV Warendorf) schließlich nach Siegerrunde mit Gold im Gepäck. Es assistierte As of Lacarla (0.00/28.90). Silber ging an Natalie Freye (RFV Milte-Sassenberg) und Camillo (0.00/32.76).

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