Reitverein Nienberge hat sich nach internen Querelen neu aufgestellt
Neustart nach schwierigem Jahr

Münster-Nienberge -

Hinter dem Reitverein (RV) Nienberge liegt ein schwieriges Jahr: Rücktritt des Vorstands, Absage des Reitturniers und der Austritt zahlreicher Mitglieder, die zu den sportlichen Aushängeschildern gehörten. Doch ein engagiertes Team um den Vorsitzenden Georg Bruns wagte einen Neuanfang.

Donnerstag, 09.01.2014, 08:01 Uhr

Die Reiterinnen des RV Nienberge, (v.l.) Nadine Hempe, Jaqueline Hempe, Daria Suttrup, Lisa Sauermilch, Michelle Hempe und Claudia Niesing, freuen sich auf den Mannschaftswettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster.
Die Reiterinnen des RV Nienberge, (v.l.) Nadine Hempe, Jaqueline Hempe, Daria Suttrup, Lisa Sauermilch, Michelle Hempe und Claudia Niesing, freuen sich auf den Mannschaftswettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster. Foto: mfe

„Wir haben uns gut wieder aufgestellt und werden auch eine Mannschaft beim Wettbewerb um die Wanderstandarte der Stadt Münster beim K+K-Cup stellen“, freut sich der Vorsitzende.

Das Turnier findet vom 22. bis 26. Januar in der Halle Münsterland statt. „Wir werden zeigen, dass der Verein mit seiner langen Mannschaftsreitertradition weiter lebt und Spaß am Pferdesport hat“, sagt Bruns.

Zum Team der sogenannten Bauernolympiade gehören Jaqueline Hempe mit ihren Pferd Amitie K, Nadine Hempe mit Eljano, Michelle Hempe mit Royal Gustav, Lisa Sauermilch mit El Chico, Daria Suttrup mit Annalena und Claudia Niesing mit ihrem Pferd Cordina. Claudia Niesing ist außerdem für das Dressurtraining verantwortlich, um die Springausbildung kümmert sich Ulrike Bruns.

In der Halle Münsterland werden alle sechs Reiterinnen in einer A-Dressur und einem A-Springen an den Start gehen. Vier Paare werden zudem am 23. Januar abends vor ausverkauften Rängen eine Kür zu Musik präsentieren. Claudia Niesing habe eine Kür mit hohem Schwierigkeitsgrad zusammengestellt, verrät Bruns. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir den zweiten Platz aus dem vergangenen Jahr nicht halten können, verstecken müssen wir uns aber auch nicht“, betont der Vorsitzende. „Ein einstelliges Ergebnis in der Endabrechnung wäre ein super Erfolg, aber wenn es nicht klappt, wird trotzdem gefeiert.“

Der Zusammenhalt und der gemeinsame Spaß ständen zurzeit absolut im Vordergrund. Der Verein sei auf einem guten Weg, so Bruns. „Wir setzen auf Jugendförderung und das Engagement der Mitglieder.“ Das sei beim Mannschaftraining spürbar, bei dem die älteren Mitglieder gerne einmal vorbeischauten.

Wolfgang Köster, der ein Pferd für die Mannschaft zur Verfügung gestellt habe, filme das Training gelegentlich. „Dann setzen wir uns zusammen und analysieren die Ritte. Von dieser intensiven Ausbildung profitieren die Reiter nicht nur beim K+K-Cup“, ist sich Bruns sicher. Auch in der kommenden Turniersaison wollen sie weiter beweisen, dass mit dem RV Nienberge auch in Zukunft gerechnet werden kann.

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