Bilanz der Ochtruper Reitertage
„Unser Konzept ist erfolgreich“

Ochtrup -

Rund 100 Helfer haben dazu beigetragen, dass die Ochtruper Reitertage 2014 wieder ein voller Erfolg geworden sind. „Wir werden uns noch zusammen­-setzen und eine Manöverkritik machen“, sagt der Zweite Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Och­trup, Ulrich Bagert. „Unser Konzept ist erfolgreich. Darauf können wir aufbauen“.

Montag, 23.06.2014, 18:06 Uhr

Auf gute Zuschauerresonanz ist das abschließende S-Springen bei den Reitertagen gestoßen. Dicht gedrängt wurde der Wettbewerb am Sonntag beobachtet.
Auf gute Zuschauerresonanz ist das abschließende S-Springen bei den Reitertagen gestoßen. Dicht gedrängt wurde der Wettbewerb am Sonntag beobachtet. Foto: Thomas Strack

Nach den Reitertagen ist vor den Reitertagen – trotzdem: Ulrich Bagert ist erst für eine kleine Pause. „Wir werden uns dann zusammensetzen und eine Manöverkritik machen“, sagt der Zweite Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Och­trup . „Unser Konzept ist erfolgreich. Darauf können wir aufbauen“. Dennoch: Auch wenn die Reitertage 2014 „insgesamt hervorragend“ verlaufen sind, müssten auch die Reitertage 2015 als Herausforderung angesehen werden. „Das sind wir unserem guten Ruf schuldig“, erläutert Bagert.

Eine Veränderung zeichnet sich schon ab: „Die Fohlenparade ist bei den Beteiligten und beim Publikum sehr gut angenommen worden. Sie wird Bestandteil der Reitertage werden.“ Das Angebot werde gerade von den Züchtern im Verein bestimmt gerne angenommen. Durch die fachkundigen Kommentare zu den einzelnen Fohlen von Carsten Lenz , dem stellvertretenden Leiter des Westfälischen Pferdestammbuchs in Handorf , sei die Show auch für das gesamte Publikum von hohem Unterhaltungswert. Daneben gelte es, als Zugabe für 2015 ein neues Showelement anzubieten.

Gut 100 Helfer unterstützen den Vorstand bei der Umsetzung des Turniers. „Die Mitglieder tragen das Turnier mit“, sieht Ulrich Bagert großen Rückhalt. Der Verein habe rund 280 Mitglieder, darunter etwa 80 aktive Kinder und Jugendliche.

Rund 1700 Starts waren bei den Reitertagen zu bewältigen; eine Zahl, die nach den Worten Bagerts „Standard für Ochtrup ist.“ Der Einzugsbereich für das Turnier umfasse die Reitverein im Umfelde von rund 60 Kilometern.

„Viele Vereine loben unsere Bedingungen“, betont Bagert. „Wir sind bei unserem Turnier im Prinzip wetterunabhängig.“ Passend zu den Reitertagen 2013 waren die Arbeiten am Boden des neuen Springplatzes sowie die am Dressurplatz auf der anderen Seite der Reithalle abgeschlossen.

Das schwere Springen zum Abschluss der Reitertage sei ein würdiger Ausklang. Als „Lohn“ für die Anstrengung ließ sich Gewinner Lars Hauschild aus Lingen am Sonntag das Siegerbier schmecken. Hochzufrieden ob seines „Überraschungserfolges“ wie der Turniersprecher verkündete, prostete er dem Publikum zu, das die Aktion wiederum mit Beifall quittierte. Dabei musste Hauschild seinen ersten Umlauf unterbrechen, da eine Windböe einige Stangen den Hindernissen „abgeworfen“ hatte. Nervenstark und unbeeindruckt setzten er und Missy Eliott ihren Weg ins Stechen fort. „Wir peilen den Turnierschluss am Sonntag immer so gegen 18 Uhr ein“, erläutert Ulrich Bagert eine Vorgabe. Das müsse schon „strategisch durchgeplant“ sein, auch unter dem Aspekt, dass die Reiter (und die Pferde) noch einen Heimweg zu absolvieren hätten.

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