Maike Mende ausgezeichnet
Im Zeichen höchster Wertschätzung

Nordwalde -

Die Nordwalderin Maike Mende wurde bei der Equiva-Sportgala mit dem Xenophon-Sonderpreis geehrt.

Montag, 02.03.2015, 14:03 Uhr

Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaftschaft der Ponydressurreiter und des Europameistertitels mit der Mannschaft hatte Maike Mende 2014 die Szene aufgemischt. Das neue Jahr begann für die Reitsportlerin aus Nordwalde so, wie das alte endete: Überaus spektakulär und erfolgreich.

Bei der Equiva-Dressurgala auf Schloss Wickrath in Mönchengladbach landete die 17-Jährige einen Doppelsieg. Als Zeichen höchster Wertschätzung wurde sie dafür mit dem Xenophon-Sonderehrenpreis ausgezeichnet. „Das war ein sehr guter Auftakt. So kann es weitergehen“, kommentierte die Schülerin von Weltklasse-Dressurreiterin Helen Lange­hanenberg ihren Coup.

In Mönchengladbach hatte Maike Mende zwei Pferde am Start. Im Sattel des Oldenburgers „Soleado“ wurde ihre tadellose Vorstellung mit dem Sieg belohnt. Auch Platz zwei ging an die Nordwalderin . Erstaunlich ist dieser Erfolg schon deshalb, weil Mende das Pferd zur Verfügung gestellt bekam. Quasi im Tausch für ihr erfolgreiches Pony „Desert Rose“, mit dem sie Deutsche Meisterin und Europameisterin geworden war.

„Desert Rose“ wird derweil von einer Reiterin in Berlin geritten. Von ihr hatte Mende den Oldenburger „Soleado“ übernommen. Für Maike Mende hatte sich der Start in Mönchengladbach in doppelter Hinsicht gelohnt. Denn am zweiten Veranstaltungstag ließ die angehende Pferdewirtin in der Kür der Junioren Platz eins und drei folgen. Wobei der Sieg mit ihrem elfjährigen Schimmel „Rothschild“ schon der zweite Höhepunkt der noch jungen Saison war. Denn mit ihm hatte die für den RV St. Hubertus Wolbeck startende 17-Jährige schon beim K+K-Cup in Münster überrascht. Dort hatte sie den Preis der Zukunft für Junioren gewonnen. Jetzt legte Mende in Mönchengladbach nach. Honoriert wurde dieser Sieg zusätzlich mit dem Xenophon-Sonderehrenpreis; eine Auszeichnung, die Reitsportlern verliehen wird, die sich um die klassische Ausbildung verdient machen und dadurch mit gutem Beispiel vorangehen.

„Maike ist schon mit dem ersten Pferd wunderbar geritten, und mit dem zweiten war es sogar noch schöner. Sie fiel auf durch die gute Struktur ihrer Vorbereitung – das hat uns gut gefallen“, wird Richter Hans-Theodor Fliess auf dem Pferdesportportal „Xenophon“ zitiert.

Freilich soll der Sieg am Niederrhein erst der Auftakt zu einem erfolgreichen Jahr 2015 gewesen sein. „Jetzt konzentriere ich mich auf den Preis der Besten in Warendorf. Das Turnier gilt ja auch als Sichtung für die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft“, steckt Mende ihre vorläufigen Pläne ab. Der Erfolg auf der Equiva-Dressurgala dürfte ihr für die Umsetzung weiteren Auftrieb verliehen haben. In Warendorf will die Nordwalderin das ein weiteres Mal unter Beweis stellen.

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Das war ein sehr guter Auftakt. So kann es weitergehen.

Maike Mende
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