Über 1900 Nennungen
Reitturnier steht hoch im Kurs

Vorhelm -

Der Reiterverein Vorhelm-Schäringer Feld bereitet sich auf eine Mammutaufgabe vor. Von Freitag bis Sonntag veranstaltet er sein traditionelles Turnier. Zahlreiche prominente Teilnehmer haben ihr Kommen zugesagt.

Donnerstag, 28.05.2015, 11:05 Uhr

Weltcup-Siegerin Helen Langehanenberg zählt wegen einer schwangerschaftsbedingten Wettkampfpause nicht zum Starterfeld beim Turnier in Vorhelm.
Weltcup-Siegerin Helen Langehanenberg zählt wegen einer schwangerschaftsbedingten Wettkampfpause nicht zum Starterfeld beim Turnier in Vorhelm. Foto: Jürgen Peperhowe

Eins kann der RV Vorhelm-Schäringer Feld mit Fug und Recht von sich behaupten: Das Reitturnier an der Ennigerstraße am kommenden Wochenende, 29. bis 31. Mai, ist eins der größten im Kreis Warendorf . Über 1 900 Nennungen sind für die 33 Prüfungen eingegangen. Das sind so viele, wie lange nicht mehr.

Das bedeutet auch lange Arbeitstage für die Helfer. „Wir müssen immer früh aufstehen“, sagt Barbara Schulze-Rieping . Die Vereinschefin ahnt, was da auf sie und ihr Organisationsteam zukommt. 7 Uhr ist am Samstag und Sonntag Arbeitsbeginn, Feierabend ist an allen drei Tagen nie vor 20 Uhr.

Ein Blick aber in die Starterlisten zeigt, dass sich Aufwand und auch ein Besuch am Wochenende lohnt. Jill-Marie Becks aus Lüdinghausen, Bianca Nowag und Henrike Horstmann aus Ostbevern, Petra Reckmeyer aus Herzebrock, Verena Oberscheidt aus Vornholz und die Warendorferin Anja Wilimzig versprechen Dressursport vom Allerfeinsten. Helen Langehanenberg, mit WM- und Olympiamedaillen dekoriert, startet dagegen nicht. Sie legt aufgrund ihrer Schwangerschaft eine Wettkampfpause ein.

Dafür entschädigen die Springprüfungen mit einem prominenten Starterfeld. Alexander Rottmann, vor einem Jahr vorne dabei beim abschließenden M*-Springen, hat sich angekündigt. Auch Jens Goldfuß aus Rietberg, seit Jahren Stammgast beim Turnier an der Ennigerstraße, ist wieder dabei. Hinzu kommen zahlreiche Reiter aus der Region, die allesamt für spannende Wettkämpfe stehen. „Das wird ein tolles Turnier, ich freue mich drauf“, verspricht Barbara Schulze-Rieping. Das bezieht sie nicht nur auf die enorm hohen Nennungen, die auch dafür sorgen, dass viele Prüfungen in zwei bis drei Abteilungen geritten werden, sondern auch auf die Qualität. „Das werden drei schöne Tage“, ist sich Schulze-Rieping sicher.

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