Reiten: Dritter Turniertag beim JBK Senden
Déjà-vu im Springparcours

Senden -

Der letzte Turniertag beim JBK Senden hielt die sportlichen Höhepunkte bereit – unter anderem das M*-Springen mit Stechen und die M*-Prüfung im Dressurviereck.

Montag, 01.06.2015, 20:06 Uhr

JBK-Reiterin Johanna Kurzen und Coenraad verfehlten das Stechen der M*-Prüfung am Sonntagnachmittag mit drei Abwürfen deutlich.
JBK-Reiterin Johanna Kurzen und Coenraad verfehlten das Stechen der M*-Prüfung am Sonntagnachmittag mit drei Abwürfen deutlich. Foto: chrb

Déjà-vu auf dem Springplatz : Am Samstag hatten, wie berichtet, der Albachtener Tim Scheunemann und der Osterwicker Alexander Potthoff die beiden Abteilungen des M*-Springens beim JBK gewonnen – doch das reichte den beiden offenbar nicht. Am Sonntagnachmittag, beim M*-Springen mit Stechen, sattelten sie wieder ihre Pferde Earl of Classic (Scheunemann) und Potthof‘s Think Well – und holten sich erneut die Siegerschleifen in den zwei Abteilungen.

Der 19-jährige Scheunemann hatte es im Stechen am eiligsten gehabt. Mit Earl of Classic jagte der ehemalige JBK-Reiter in 37,42 Sekunden durch den Parcours – das waren über zwei Sekunden weniger, als das Paar aus Osterwick benötigte. Die Zuschauer waren beeindruckt und applaudierten nach dem Ritt des Albachteners begeistert. „Es hat einfach gut geklappt an diesem Wochenende“, sagte Scheunemann nach der Platzierung. Für ihn war es die zweite Platzierung in einem Springen der Klasse M – nach seinem Premierensieg am Samstag.

Auch Potthoff war mit seinem ersten Turnieraufenthalt beim JBK Senden mehr als zufrieden. „Zwölf Mal geritten – zwölf Mal fehlerfrei, elf Mal platziert. Viel besser geht‘s nicht“, so der Osterwicker. „Die jungen Pferde sind sehr gut geritten.“

Zweitschnellstes Paar in der zweiten Abteilung waren Laura Meinhardt und Amabile vom RV Lüdinghausen . Am Tag zuvor hatte es im M*-Springen noch drei Abwürfe gehabt, diesmal blieb es in beiden Umläufen fehlerfrei. „Ich habe Amabile heute morgen das Wellness-Programm gegeben, sie auf die Wiese geführt“, erklärte Meinhardt mit einem Schmunzeln.

Auch Silke Vißmann vom RV Seppenrade schaffte es mit Athos ins Stechen, leistete sich dort aber einen Abwurf. „Ich habe ihn einmal zu oft zurückgenommen“, so die Seppenraderin. Sie platzierte sich auf Rang sechs der ersten Abteilung. Den gleichen Platz belegte Immo Peltzer vom RV von Nagel Herbern mit Antonia in Abteilung zwei, ebenfalls nach einem Abwurf im Stechen.

Pech hatten der Seppenrader Florian Karns und Corleone. Sie rissen im ersten Umlauf die letzte Hürde. Das reichte am Ende auch nicht für eine Platzierung – das Paar hatte sich im Parcours zu viel Zeit gelassen.

Einen schlechten Lauf hatten Lokalmatadorin Johanna Kurzen und Coenraad. Am Samstag bei ihrem ersten gemeinsamen M-Springen noch fehlerfrei, standen diesmal zwölf Fehlerpunkte im ersten Umlauf zu Buche. „Er war heute ein bisschen müde“, sagte eine enttäuschte Kurzen über den neunjährigen Wallach.

Ihre Vereinskollegin Petra Keller platzierte sich bei der M*-Dressurprüfung in der Turnierhalle mit Sheridans auf Rang acht (Wertnote 6,6). Eine 6,7 erlangten Tanja Suttrup vom RV Lüdinghausen und Special Edition – Platz sechs. Die Siegerschleife holten sich Anna Schulte-Schedding vom elterlichen Reiterhof mit Danny de Vito. Für die 20-jährige Studentin der Tiermedizin war es die erste Platzierung in einer M*-Dressur überhaupt.

Bei einer Punktespringprüfung der Klasse L holten sich Thomas Middelmann vom RV Seppenrade und Corleone die Siegerschleife. Im Dressurviereck war Tanja Suttrup (RV Lüdinghausen) mit Special Edition in der L*-Prüfung mit Kandare erfolgreich. Ihre Wertnote: 7,8.

Nicole Närmann und Pinacolada vom RV St. Hubertus Ascheberg gewannen eine Springprüfung auf A**-Niveau. Den Dressurwettbewerb der gleichen Klasse entschieden Lina Zumvenne-Koch und Champer vom RV Senden mit der Note 7,6 für sich.

Einen Doppelerfolg feierte der RV Lüdinghausen beim Mannschafts-Springwettbewerb. Mit zwei Teams sicherte er sich die Plätze eins und zwei. Beim Stilspring-Wettbewerb hatten Marleen Alichmann und Night Life mit der Wertnote 8,5 die Nase vorn. Die Siegerschleife im Dressurwettbewerb sicherten sich Marc-André Suttrup vom RV Lüdinghausen und Pitu (7,9). Den Reiterwettbewerb gewann die Aschebergerin Luisa Fallenberg mit Navius, ebenfalls mit der Wertnote 7,9.

Restlos zufrieden war der Vorsitzende des JBK Senden, Freiherr Mauritius Droste zu Senden, mit dem Verlauf des dreitägigen Turniers auf der heimischen Anlage: „Es ist gut gelaufen und es hat keine Unfälle gegeben.“

 

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3293862?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F195%2F4845742%2F4845749%2F
Nachrichten-Ticker