Reiten: Vierte Wertungsprüfung um den WN-Springpokal
Sieg um Haaresbreite – Ascheberger knapp vorne

Senden -

Der RV St. Hubertus Ascheberg gewann beim Turnier des RV Senden die vierte Wertungsprüfung um den WN-Pokal vor dem RV Lüdinghausen. Der RV Seppenrade, zuvor Spitzenreiter, war bei brütender Hitze nicht dabei.

Montag, 06.07.2015, 08:07 Uhr

Die siegreiche Ascheberger Equipe mit (v.l.) Sina Oesteroth mit Rosalie, Markus Soddemann mit Santa Fe, Nicole Närmann mit Pinacolada und Frank Fallenberg mit Le Coer.
Die siegreiche Ascheberger Equipe mit (v.l.) Sina Oesteroth mit Rosalie, Markus Soddemann mit Santa Fe, Nicole Närmann mit Pinacolada und Frank Fallenberg mit Le Coer. Foto: chrb

Wie oft kommt es vor, dass bei einer Wertungsprüfung des WN-Springpokals alle acht Reiter der beiden besten Mannschaften ohne Fehler bleiben? Ganz, ganz selten . . . Am Samstagnachmittag auf dem Turnier des RV Senden war es aber soweit. Die vier Reiter von Titelverteidiger RV St. Hubertus Ascheberg und die vier von Herausforderer RV Lüdinghausen gaben sich keine Blöße. Am Ende hatten die Ascheberger haarscharf die Nase vorn: Der Unterschied in der Gesamtzeit betrug gerade einmal 44 Hundertstelsekunden . . .

Großer Verlierer der vierten und vorletzten Wertungsprüfung war eine Mannschaft, die gar nicht dabei war. Der bisherige Spitzenreiter RV Seppenrade trat nicht an und fiel auf Platz fünf zurück. Neue Nummer eins ist der RV Lüdinghausen, gefolgt vom RV St. Hubertus. Ganze zwei Zähler beträgt der Abstand zwischen den beiden Mannschaften. Für Spannung bei der letzten Runde in Ascheberg am kommenden Samstag ist also gesorgt, zumal die Punkte dort wie in jedem Finale des WN-Pokals doppelt gezählt werden.

Neben dem Titelverteidiger und den Lüdinghausern waren zur vorletzten Runde bei brütender Hitze nur die Gastgeber vom RV Senden und die Equipe vom Nachbarverein JBK angetreten. „Das ist total schade“, fand nicht nur Christine Cordes, Mitorganisatorin aus den Reihen des RV Senden. Das Mannschaftsspringen stand kurz vor einer Absage, doch vier Equipen ließen sich von den hohen Temperaturen nicht abschrecken.

„Die Pferde waren frisch“, sagte Markus Soddemann, Teamsprecher der Ascheberger Equipe. Der Sandplatz in der Sendener Dorfbauerschaft ist für den RV St. Hubertus ein gutes Pflaster. „Letztes Jahr hatten wir hier schon einmal vier fehlerfreie Ritte“, erinnerte sich Soddemann. Der Routinier hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Mit Santa Fe war er auch der schnellste Einzelreiter. „Unsere ersten drei Ritte waren ja alle fehlerfrei, da konnte ich ohne Risiko schnell reiten.“

Hohes Risiko war auch Antonia Wendel gegangen. Die Lüdinghauserin lieferte mit Die Freude den zweitschnellsten aller gewerteten 14 Ritte ab, dabei war sie als Erste der Lüdinghauser Equipe in den Parcours geritten. Nur eine halbe Sekunde langsamer war Nicole Närmann vom RV St. Hubertus Ascheberg mit Pinacolada – Platz drei in der Einzelwertung.

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