K+K-Cup
Der Lockruf des Geldes: Veranstalter kämpfen mit starker Konkurrenz

Münster -

Alles Verhandlungssache. Auch beim Reiten. Entweder Hand aufhalten oder Scheck ausstellen. Ein Phänomen, das Turnierveranstaltern wahrlich nicht fremd ist.

Freitag, 13.01.2017, 20:01 Uhr

Zu den Garanten, die ehrlichen wie guten Sport zeigen, gehört auch Christian Kukuk (mit Caressini). Er sattelt seine Pferde derzeit beim K+K-Cup, bei dem die ganz großen Namen fehlen – die sportliche Qualität aber dennoch hoch ist.
Zu den Garanten, die ehrlichen wie guten Sport zeigen, gehört auch Christian Kukuk (mit Caressini). Er sattelt seine Pferde derzeit beim K+K-Cup, bei dem die ganz großen Namen fehlen – die sportliche Qualität aber dennoch hoch ist. Foto: Jürgen Peperhowe

Bislang bezieht sich das ausschließlich auf die Springer, die aus einem wahren Wust an Terminen ihr Lieblingsturnier an jedem Wochenende auswählen können. Frei nach dem Motto: Wo gibt es am meisten Bares? Voraussetzung: Sie gehören zu den Besten. Alles nicht verwerflich, aber für die Macher regionaler Veranstaltungen mit nicht so üppigem Budget ein Pro­blem.

Gut möglich, dass die Dressurszene auf diesen Zug aufspringt. Den Anfang hat bereits das Fünf-Sterne-Meeting in Doha /Katar gemacht, das Jahr für Jahr die Weltelite am Start sieht. Als unmittelbarer Konkurrent zum Dortmunder Turnier im März. In Katar lockt reichlich Preisgeld, zudem entstehen keine Kosten. Wird alles bezahlt von den Scheichs, die ihr Herz für die Asse im Viereck entdeckt haben.

K+K-Cup 2017 - Impressionen vom 3. Tag

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  • Christian Kukuk auf Caressini

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Goldenes Reiterabzeichen für Sabrina Geßmann vom RFV Nienberge-Schonebeck - hier mit Helen Langehanenberg (r.)

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  • Franz-Josef Dahlmann auf Capri

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  • Eva Bitter auf Argelith Prieure

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  • Christian Kukuk auf Caressini

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  • Sieger 1. Quali Mittlere Tour Felix Hassmann auf Balance

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  • Ehrung: Goldenes Reiterabzeichen für Marie Schulze Topphoff vom RFV Roxel

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  • Impression von der Ehrung: Goldenes Reiterabzeichen für Sabrina Geßmann vom RFV Nienberge-Schonebeck

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  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Goldenes Reiterabzeichen für Marie Schulze Topphoff vom RFV Roxel

    Foto: Jürgen Peperhowe

„Das nehmen wir zwar zur Kenntnis, es macht uns aber noch keine Sorgen“, sieht Dr. Kaspar Funke dieser Entwicklung mit einer gewissen Gelassenheit zu. Er, der seit rund 30 Jahren als Turnierveranstalter unterwegs ist, macht sich deshalb keinen Kopf. Sowohl in Dortmund als auch beim K+K-Cup in Münster hat er ein Dressurfeld beisammen, das sich sehen lassen kann. Jahr für Jahr, auch 2017.

Die Spitzenpferde in der Dressur gehen fünf bis acht Turniere im Jahr. Da will jeder Start überlegt sein. Und bislang beweisen die Damen und Herren im Frack eine beachtliche Turniertreue. Das soll allerdings nicht heißen, dass sie Angebote wie aus Doha nicht wenigstens prüfen würden. So sieht das beispielsweise Anabel Balkenhol (RV St. Georg Münster), so sehen das aber auch viele ihrer Kollegen und Kolleginnen.

Im Springen ist jedes Spitzenpferd auf rund 20 Turnieren im Jahr zu sehen. Da gilt es, den Turnierplan verantwortungsbewusst aufzustellen. Man muss auf die Pferde Rücksicht nehmen, die Wünsche der Besitzer erfüllen, vielleicht auch dem sportlichen Ehrgeiz folgen.

 

Bauern-Olympiade 2017: Die Wanderstandarte der Stadt Münster

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  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Sprakel

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  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Sprakel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Amelsbüren

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Amelsbüren

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Amelsbüren

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Amelsbüren

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  • RFV Amelsbüren

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ZRFV Bösensell

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ZRFV Bösensell

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  • ZRFV Bösensell

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ZRFV Bösensell

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ZRFV Bösensell

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  • RFV Greven

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Greven

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Greven

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Greven

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Greven

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

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  • RV Wolbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Wolbeck

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  • RFV Rinkerode

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Rinkerode

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Rinkerode

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Rinkerode

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Roxel

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  • RFV Roxel

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  • RFV Roxel

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RFV Roxel

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  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albachten

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  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albachten

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  • RV Albachten

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  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albachten

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albersloh

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Albersloh

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  • RV Albersloh

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  • RV Albersloh

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  • RV Albersloh

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  • RV Albersloh

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Appelhülsen

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  • RV Havixbeck-Hohenholte

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Havixbeck-Hohenholte

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  • RV Havixbeck-Hohenholte

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  • RV Havixbeck-Hohenholte

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  • RV Havixbeck-Hohenholte

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Nienberge-Schonebeck

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  • RV Nienberge-Schonebeck

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  • RV Nienberge-Schonebeck

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  • RV Nienberge-Schonebeck

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  • RV Nienberge-Schonebeck

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  • Bauern-Olympiade 2016: Die Wanderstandarte der Stadt Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV „Gustav Rau“ Westbevern

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Handorf-Sudmühle

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Handorf-Sudmühle

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Handorf-Sudmühle

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Martin Plewa

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Saerbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Saerbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • RV Saerbeck

    Foto: Jürgen Peperhowe

 

Die meisten können damit umgehen. Manche nehmen es, wie es kommt. Und einige wenige helfen deutlich nach. Denn wenn sportliche Qualität fehlt, gelten schon mal finanzielle Argumente. Ein Startplatz in der Global Champions Tour ist für 320.000 Euro zu haben. Und dass eine Prinzessin Haya von Jordanien lange vor ihrer Wahl zur FEI-Präsidentin zu Gast in Aachen sein durfte, auch wenn ihre Weltcup-Platzierung im hinteren dreistelligen Bereich lag, war wohl auch pekuniär begründet. Immerhin war sie es auch, die einen Startplatz bei Olympia 2000 in Sydney erhielt.

„Ob Superstars oder Nachwuchscracks, es zählt die Leistung.“ Und die kann sich bei den Springreitern in Münster sehen lassen. Daher hat Oliver Schulze Brüning stets ein gutes Gefühl, wenn er seine Starterliste durchgeht. „Ehrlicher Sport wird immer honoriert.“

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