Reiten: Springturnier
Volmer siegt in Nienberge – Vereinschef Bruns geht

Münster -

Das Turnier des RV Nienberge verlief nach Wunsch. Für den Vereinsvorsitzen Georg Bruns war es die letzte Veranstaltung in diesem Amt. Er wird kürzer treten. Bei der Siegerehrung lief im vor allem der Legdener Lars Volmer immer wieder über den Weg.

Sonntag, 14.05.2017, 19:05 Uhr

Sieger im Großen Preis von Nienberge: Der 18-jährige Lars Volmer vom ZRFV Legden war mit Cudieblue im Springen der Klasse S* nicht zu schlagen.
Sieger im Großen Preis von Nienberge: Der 18-jährige Lars Volmer vom ZRFV Legden war mit Cudieblue im Springen der Klasse S* nicht zu schlagen. Foto: Markus Lehmann

Entspannt stehen sie da mit ihrer Currywurst, die Herren Volmer senior und junior, und schauen sich den Siegesritt des 18-jährigen Lars an. Der junge Mann vom ZRFV Legden sichert sich auf Cudieblue in der Springprüfung Klasse S* den Großen Preis von Nienberge. Ohne Fehler und richtig schnell. Sowohl im Normalparcours als auch in der Siegerrunde. „Es ist erst mein drittes Turnier, das ich auf diesem Pferd bestreite“, zeigt sich Lars Volmer beinahe schon verwundert ob der Qualität seines zehnjährigen Pferdes. Für ihn ist Nienberge schon seit Jahren eine Reise wert. In diesem Jahr sieht die Bilanz besonders erfreulich aus. Denn schon am Samstag im S-Springen taucht sein Name ganz vorne auf der Siegerliste auf. Diesmal mit dem siebenjährigen Chicitito. „Gut gelaufen“, schmunzelt der junge Mann und macht sich dann direkt auf zur Siegerehrung.

Diese nimmt der RVN-Vorsitzende Georg Bruns vor, der neben Volmer auch für die Nächstplatzierten Tae Sato (Japan) auf Quando Quando (Platz zwei) und Alexander Potthoff (Bösensell) auf Cyndy und Spike (Rang drei und vier) nette Worte übrig hat. Geldpreise bekommen sie alle, Volmer erhält zudem auch eine ausgesprochen funktionstüchtige Party-Tisch-Bank für neun Personen.

„Wohlfühlen mit Sport auf hohem Niveau“, so bezeichnet Bruns das Angebot der Nienberger, wenn sie zum Turnier laden. In diesem Jahr werden sie vom Nennungsergebnis erschlagen mit rund 400 Reitern, 1300 Pferden und 2000 Starts. Das Turnier wird auf fünf Tage ausgedehnt, das den 35 Helfern des kleinen Vereins alles abverlangt. Aber das wird nicht wiederholt.

„Mein Herz schlägt für die Reiter.“ Aber das kann nicht dazu führen, dass man dem Ansturm nur noch bedingt gewachsen ist. Das sieht auch Georg Bruns ein, als er den fleißigen Helfern dankt, den Sponsoren ein großes Kompliment macht und selber den Hut nimmt. Bei der nächsten Jahresversammlung wird Bruns den Vorsitz abgeben und parallel dazu sein Leben als Rentner genießen. Natürlich wird das nicht ohne Ross und Reiter gehen, das wäre im Leben des Georg B. auch undenkbar. „Ich werde weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.“

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