Reiten: WN-Springpokal
Nur „ein netter Vorsprung“ für den RV Lüdinghausen . . .

Lüdinghausen/Senden -

Am Samstag fällt beim RV Senden der Startschuss zur letzten Wertungsprüfung des WN-Springpokals. Die Reiter des RV Lüdinghausen sind für den Gesamtsieg fast schon gebucht. Für Mannschaftsführerin Dorothe Kock ist jedoch noch lange nicht alles gelaufen.

Donnerstag, 29.06.2017, 09:06 Uhr

Dorothe Kock, hier mit dem Vereinskollegen Thomas Tönnissen am Rande des WN-Pokalfinales 2016, ebenfalls beim RV Senden 
Dorothe Kock, hier mit dem Vereinskollegen Thomas Tönnissen am Rande des WN-Pokalfinales 2016, ebenfalls beim RV Senden  Foto: Besse

Am Samstag um 15 Uhr fällt beim RV Senden der Startschuss zur fünften und letzten Wertungsprüfung des WN-Springpokals. Die Reiter des RV Lüdinghausen sind nach drei von vier gewonnen Durchläufen für den Gesamtsieg fast schon gebucht. Für Mannschaftsführerin Dorothe Kock , als zweite Vorsitzende des Altkreisverbandes Lüdinghausen gleichzeitig Mitorganisatorin der Turnierserie, ist jedoch noch lange nicht alles gelaufen.

Ihre Equipe muss in Senden nur Dritte werden, um den WN-Pokal erstmals nach 2011 wieder zu gewinnen. Brennt da noch was an?

Kock: Wir sind noch lange nicht durch. Wir haben einen netten Vorsprung, aber am Samstag kann noch so viel geschehen . . . Es ist uns schon einmal passiert, dass wir vor dem Finale nur einen Punkt hinter der führenden Mannschaft zurücklagen – und am Ende waren wir noch nicht einmal unter den ersten Drei.

Ihre Equipe ist die jüngste der Konkurrenz und kann eigentlich nur noch erfahrener werden. Passt auf sie das Zitat von Franz Beckenbauer nach dem WM-Finale 1990: „Diese Mannschaft wird auf Jahre hinaus nicht zu schlagen sein“?

Kock: (lacht) Auf keinen Fall . . . Wir waren ja auch schon in den vergangenen Jahren die jüngste Mannschaft. Und wir hatten diesmal gar nicht erwartet, dass es so gut läuft. Wir waren auch meist nicht die schnellste Mannschaft, hatten dafür aber die meisten fehlerfreien Ritte. Und wir hatten auch viel Glück.

Wie waren Sie als Mitorganisatorin des WN-Pokals 2017 mit dem bisherigen Zuspruch zufrieden? Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften war ja schon mal größer . . .

Kock: Der RV Werne hatte schon im vergangenen Jahr nicht teilgenommen, die Gründe kenne ich auch nicht. Und der JBK Senden hat in diesem Jahr keine Nachwuchsmannschaft zusammenbekommen. Schön finde ich aber, dass der RV Senden diesmal wieder bei jeder Wertungsprüfung mit dabei war, und das Team ist ja bislang recht erfolgreich. chrb

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