Dressurreiten
Koryphäe im Dressurviereck

Seppenrade -

Eine Dressur-Koryphäe nimmt die Reiterinnen des RV Seppenrade unter die Fittiche. Sebastian Heinze, U 25-Bundestrainer, begann seinen zweitägigen Lehrgang in der Reithalle von Ondrup.

Samstag, 30.12.2017, 10:12 Uhr

Vor Beginn der ersten Einheit: Sebastian Heinze mit Annika Gebbe und Davenport (l.) sowie Jana Schürhoff und Cantara.
Vor Beginn der ersten Einheit: Sebastian Heinze mit Annika Gebbe und Davenport (l.) sowie Jana Schürhoff und Cantara. Foto: Christian Besse

Eine Dressur-Koryphäe hat zurzeit der RV Seppenrade zur Besuch. Kein Geringerer als Sebastian Heinze hat am Freitag mit einem zweitägigen Lehrgang für Reiterinnen des Vereins begonnen. Der 37-Jährige, langjähriger Trainer und Ex-Ehemann von Helen Lange­hanenberg, ist seit Ende des vergangenen Jahres U 25-Bundestrainer.

Der Kontakt nach Seppenrade kam über Alfred Helmig , zweiter Vorsitzenden des Reitervereins, zustande. „Mit der Familie Helmig bin ich seit Jahren befreundet“, sagt der ehemalige Sendener Heinze, der inzwischen in Greven lebt. Nach der Zusage des Dressurtrainers arbeitete Vera Engbert, wie Helmig Vorstandsmitglied des RV Seppenrade, den Zeitplan für den Lehrgang aus. 16 Reiterinnen werden an beiden Tagen unterrichtet – jeweils paarweise. Sechs Stunden, vom frühen Nachmittag bis zum Abend stand der Grevener am Freitag in der Ondruper Reithalle und gab den an ihm vorbeireitenden Amazonen Tipps, weitere sechs Stunden, von 13 bis 19 Uhr, werden es am heutigen Samstag sein.

„Ich muss erst einmal sehen, auf welchem Niveau ich die einzelnen Reiterinnen abholen kann, welche Stärken und Schwächen sie haben“, sagte Heinze unmittelbar vor Beginn der ersten Lehrgangseinheit. „Das mache ich individuell, einige haben ja auch junge Pferde.“

Einige auch schon ältere: Der Wallach Davenport, den Reiterin Annika Gebbe dem Nachwuchs-Bundestrainer vorstellte, hat schon satte 17 Lenze auf dem Buckel. „Ah, das ist Davenport“, so die Reaktion Heinzes. Er und der Wallach kennen sich quasi von früher. Heinze hat Davenport selbst schon geritten, als dieser mit drei Jahren noch ein junger Hüpfer war. Neben Gebbe und Davenport nahm er am Freitag zunächst Jana Schürhoff und die siebenjährige Cantara unter die Lupe.

„Ich erhoffe mir Tipps, dass ich in der Ausbildung mit Cantara weiterkomme“, so Schürhoff vor Beginn der Trainingsstunde. Das Paar vom RV Seppenrade konnte sich bisher bei Wettbewerben auf A-Niveau platzieren. „Dass ich bei der Traversale besser werde“, antwortete Gebbe auf die WN-Frage, was sie sich von dem Lehrgang mit dem Dressurtrainer verspreche. Bei den Westfälischen Meisterschaften in Steinhagen war die 15-Jährige im vergangenen Sommer mit Davenport Achte beim Nachwuchschampionat geworden.

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