Reiten: Finale im Springpokal
RV Rinkerode holt den Cup

Kreis Warendorf -

Der Spitzenreiter belegte im Finale Rang zwei – und das reichte zum Gewinn des Springpokals. 96 Punkten brachten am Ende der Serie den erhofften Erfolg ein.

Dienstag, 07.08.2018, 22:02 Uhr

Dennis Lilienbecker und Chula Vista nehmen dieses Hindernis ganz souverän: Das Duo des RFV Warendorf belegte in der Einzelwertung des Springpokals Rang drei.
Dennis Lilienbecker und Chula Vista nehmen dieses Hindernis ganz souverän: Das Duo des RFV Warendorf belegte in der Einzelwertung des Springpokals Rang drei. Foto: Heinz Schwackenberg

Zwei Top-Ereignisse ließen die Reitsportfreunde Sonntag in die Ennigerloher Bauerschaft Hoest pilgern: Das Finale im sportlichen Wettstreit um den Springpokal der Volksbanken im Kreis Warendorf, ein Mannschaftsspringen der Klasse L, und das sich anschließende schwere Springen, das mit einer Siegerrunde ausgeschrieben worden war. Der Zeitplan war insoweit identisch mit dem des Vorjahres.

Und trotzdem, es waren Neuigkeiten zu vermerken. Daniel Nienkemper zeigte sich in Doppelfunktion präsent. Konnte er sich 2017 noch rein auf die Springen konzentrieren und seine Mitstreiter in der Equipe motivieren, durfte er jetzt die Gästeschar zugleich als Vorsitzender willkommen heißen.

Reiten, Finale Springpokal 2018

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Kein Problem für ihn. Und auch die konkurrierenden Mannschaften hatten sich ihr Konzept zurecht gelegt. Hubertus Große Lümern (RFV Vornholz) beispielsweise: „Wir müssen auf null bedacht und schnell sein.“ Bescheidener zeigte sich Reinhard Lütke-Harmann (RFV Albersloh). „Wir wollen uns ein bisschen nach vorn arbeiten.“ Was auch nicht so recht gelang.

Das Ergebnis vorweg genommen: Schnell waren die Runden der Vornholzer Amazonen und Reiter schon, strafpunktfrei nicht. In der Finalwertung nahmen sie den fünften Platz ein. In der Gesamtwertung wurde es allerdings Silber mit 84 Punkten hinter dem RV Rinkerode, der auf 96 Zähler verweisen konnte. Der dritte Platz ging an den Tagessieger RFV „Gustav Rau“ Westbevern mit 78 Punkten. Rang vier teilten sich die Reitervereine Ennigerloh-Neubeckum und Warendorf (jeweils 76 Punkte), den sechsten die Aktiven aus dem Oelder Geisterholz und die Startgemeinschaft Sendenhorst/Oelde (74). An achter Stelle wurde der RFV Milte-Sassenberg notiert (66), dem sich die Reitervereine Ostbevern (60), und Albersloh anschlossen (48).

Kolkmann gewinnt Einzelwertung

In der Einzelwertung der vierten Runde ließ Tim Kolkmann (RFV Westbevern) seine Konkurrenten auf Florentina hinter sich (0.00/65.35). Er führt damit zugleich die Gesamtwertung an (27 Punkte), obwohl diese Tabelle eigentlich nur wenig Aussagekraft besitzt, weil die Nichtteilnahme an einer der Teilprüfungen mit 50 Strafpunkten bestraft wurde. Und wichtiger ist es allemal, die Top-Mannschaften jeweils antreten zu lassen. Auf dem zweiten Platz der Einzelwertung im Finale wurde Reinhard Lütke-Harmann mit Gismo notiert (0.00/66.59). Ihm folgte Dennis Lilienbecker (RFV Warendorf) mit Chula Vista (0.00/67.16), Anja Heitmann (RFV Warendorf) wurde mit Ab geht´s (0.00/73.69) Neunte.

In dem mit einer Siegerrunde ausgeschriebenen Springen der Klasse S* dominierte Sonntagabend Gerhard Autmaring (RuFV Georgsmarienhütte) auf Cascaja die Konkurrenz (*0.00/38.94). Beste heimische Amazone war Annabell Miesner (RFV Milte-Sassenberg), die mit Forlan D.F. den dritten Platz belegte (*2.00/50.37). Ihr schloss sich Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) mit Corona (*4.00/41.60) an.

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