Reiten: Vielseitigkeit
Klimke verzichtet mit Asha in Waregem auf Platz eins liegend

Münster -

Bei der Vielseitigkeit im belgischen Waregem lagen Ingrid Klimke und Asha auf Erfolgskurs. Doch das Wetter machte dem Gespann aus Münster einen Strich durch die Rechnung. Sie verzichteten auf den Geländeritt, weil der Boden zu aufgeweicht war.

Sonntag, 23.09.2018, 20:12 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 16:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 23.09.2018, 20:12 Uhr
Nach zwei guten Auftritten waren Ingrid Klimke und Asha in Führung – dann verzichtete das Duo in Waregem.
Nach zwei guten Auftritten waren Ingrid Klimke und Asha in Führung – dann verzichtete das Duo in Waregem. Foto: René Penno

Es sollte mit Blick auf die WM der jungen Vielseitigkeitspferde in Le Lion d’Angers (18. bis 21. Oktober) ein Test unter Wettkampfbedingungen werden. Doch dieser fiel buchstäblich ins Wasser. Der anhaltende wie starke Regen hatte die Geländestrecke derart aufgeweicht, dass Ingrid Klimke in Waregem (Belgien) in der Zwei-Sterne-Prüfung auf ihren Ritt mit Asha verzichtete. „Wir wollten kein Risiko eingehen, es sollte eh nur eine gute Trainingsrunde werden. Und die holen wir jetzt am nächsten Wochenende in Varsseveld nach“, sagte die WM-Dritte.

Dass ihr Pferd aber gut in Schuss ist, bewies die siebenjährige Stute zuvor in der Dressur und im Springen. Aus dem Viereck waren Klimke und Asha als Führende gegangen, seine Spitzenposition verteidigte das Duo vom RV St. Georg Münster dann mit einer fehlerfreien Runde im Parcours.

Wie Klimke war auch Bölting im finalen Geländeritt nicht mehr dabei. Mit Baumann’s Filou lag die 37-jährige Reiterin des RFV Zum Rieselfeld nach Dressur und Springen auf Rang 35. Ein Ergebnisbereich, in dem sie in der Ein-Stern-Prüfung ebenfalls gelandet war. Mit Ready to go verbesserte sich Bölting vom anfänglichen 56. Platz und trotz zweier Abwürfe im Parcours noch auf Rang 33 – dank des guten Geländeritts.

Ein solcher glückte Klimke in dieser Prüfung nicht. Mit Siena just do it hatte sie am Graben einen Vorbeiläufer, addiert mit den folgenden Zeitfehlern kam die Münsteranerin auf 36 Strafpunkte und rutschte damit vom zweiten auf den 71. Platz. „Das war der einzige Fehler. Ansonsten hat es Siena echt gut gemacht“, sagte Klimke, die auch die sechsjährige Stute am kommenden Wochenende mit nach Varsseveld nimmt.

Greta Busacker, Klimkes Tochter, war in Waregem ebenfalls dabei. Im Sattel von Coco Maurice, mit dem sie im Gelände ohne Minuspunkte geblieben war, wurde die 16-Jährige in der Junioren-Prüfung Siebte.

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