Reiten: Dressur
Langehanenberg und Damsey wie im Vorjahr Dritte in Stuttgart

Münster -

In der Weltcup-Kür in Stuttgart wurden Helen Langehanenberg und Damsey am Wochenende Dritte. Wie vor einem Jahr landeten Isabell Werth und Dorothee Schneider am Ende mit ihren Pferden vor dem Duo aus Münster.

Sonntag, 18.11.2018, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 19:30 Uhr
Konzentriert im Viereck waren Helen Langehanenberg und Damsey unterwegs, die Dritte in der Weltcup-Kür wurden.
Konzentriert im Viereck waren Helen Langehanenberg und Damsey unterwegs, die Dritte in der Weltcup-Kür wurden. Foto: imago/Stefan Lafrentz

Beim Blick auf das Ergebnis der Weltcup-Prüfung von Stuttgart fühlte man sich direkt an das Jahr 2017 erinnert. Damals hatte Isabell Werth die Kür in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle vor Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg gewonnen. Zwölf Monate später änderte sich an dieser Reihenfolge nichts, einzig Werth hatte diesmal mit Bella Rose ein anderes Pferd gesattelt – und lag damit weit vor der Konkurrenz, die sie mit 85,660 Prozent anführte. Es war ihr dritter Kür-Triumph in Serie in Stuttgart und Teil eines fantastischen Wochenendes, an dem Werth mit vier Siegen bei vier Starts die Dominatorin der Dressur war.

Zwei Prozent mehr als im Vorjahr gab es für Langehanenberg und Damsey, der sich trotz seines fortgeschrittenen Alters frisch zeigte. 81,470 Prozent waren das starke Ergebnis, mit dem die 36-Jährige nur knapp hinter Team-Weltmeisterin Schneider mit Sammy Davis jr. (81,840) lag – aber anders als am Freitag im Grand Prix knapp vor dem Dänen Daniel Bachmann Andersen mit Blue Hors Zepter (81,190). „Damsey ging fantastisch und war jede Sekunde bei mir“, sagte Langehanenberg hinterher und fügte hinzu: „Er ist noch nicht zu alt, auch wenn er nächstes Jahr 17 wird.“

Gemeinsam hat das Duo das Ziel, im April beim Weltcup-Finale dabei zu sein. Nach dem zweiten Platz vor vier Wochen in Herning (Dänemark) gab es nun erneut 17 Punkte, da Titelverteidigerin Werth ohnehin für den Saison-Höhepunkt in Schweden qualifiziert ist und sie daher keine Zähler bekommt. Damit hat Lange­hanenberg, die 2013 das Weltcup-Finale in Stockholm mit Damon Hill gewann, jetzt 34 Punkte, die den vierten Platz hinter Schneider (50), Benjamin Werndl (45) und Bachmann (35) bedeuten.

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