Reiten: Festhallenturnier
Nieberg im Stechen geschlagen, Klimke zweimal Zweite

Münster -

Ingrid Klimke wurde zweimal Zweite in der Dressur, Gerrit Nieberg schaffte es im Springen immerhin bis ins Stechen des Großen Preises. Beim Festhallenturnier in Frankfurt lieferten die Teilnehmer aus Münster gute Vorträge.

Sonntag, 16.12.2018, 18:26 Uhr
Ingrid Klimke wurde mit Franziskus Kür-Zweite.
Ingrid Klimke wurde mit Franziskus Kür-Zweite. Foto: imago/Rene Schulz

Im Vorjahr war Gerrit Nieberg der strahlende Sieger in der Frankfurter Festhalle . Mit Contagio hatte der Springreiter des RV St. Hubertus Wolbeck damals den Großen Preis gewonnen – 17 Jahre nach seinem Vater Lars. Und auch am Sonntag mischte der 25-Jährige als Titelverteidiger bis zum Schluss mit, erneut hatten er und sein Holsteiner Hengst im Umlauf eine Nullrunde abgeliefert und sich somit für das Stechen qualifiziert. In dem aber fiel eine Stange, mit vier Strafpunkten und einer Zeit von 47,58 Sekunden wurde Nieberg, der das Finale der Youngster-Tour mit Centuro auf Rang 16 abgeschlossen hatte, letztlich Siebter. Es siegte Guido Klatte jun. im Sattel von Qinghai mit knapp fünf Sekunden Vorsprung vor Max Kühner (Österreich) mit Cornet Kalua.

Rundum zufrieden war in Frankfurt Ingrid Klimke , die mit drei Pferden ins Dressur-Viereck ging und dort mit Franziskus in der Kür ein Top-Ergebnis ablieferte. Mit 76,025 Prozent war die Münsteranerin Zweite, einzig Isabell Werth mit Don Johnson (80,300 Prozent) war besser. „Zweite hinter Isabell zu sein ist ja fast wie gewonnen“, sagte Klimke.

Exakt diese Reihenfolge gab es im Siegerpreis des Nürnberger Burgpokals, bei dem die besten drei Reiter des Finals noch einmal antreten durften. Erneut war Werth, diesmal mit Descolari (Wertnote 9,9) nicht zu schlagen, Klimke und Bluetooth folgten mit einer 9,7 vor Dorothee Schneider mit First Romance (9,3), die zuvor das Finale der Serie für sieben- bis neunjährige Pferde vor Werth gewonnen hatte. „Bluetooth hat sich in der tollen Atmosphäre super präsentiert und hat eine elegante, ausdrucksvolle Runde gezeigt. Ich bin total happy“, meinte die Reitmeisterin.

Dies war sie auch mit Dante, der sich auf der finalen Station des Louisdor-Preises für acht- bis zehnjährige Pferde in einer qualitativ hochwertigen Konkurrenz behauptete. „Ich bin stolz auf Dante, wie er sich gezeigt hat. Es war sein erster langer Grand Prix“, sagte Klimke, die den sechsten Platz aus der Einlaufprüfung mit dann 70,620 Prozent bestätigte. „Alle Pferde haben sich gesteigert, es war ein tolles Wochenende“, so Klimke, die erneut direkt zur Sportler-des-Jahres-Wahl nach Baden Baden fuhr – ein perfekter Ausklang nach den erfolgreichen Tagen.

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