Jugendturnier des Reiterverbands Münster
Westbevern entthront: Saerbeck gewinnt die Jugend-Standarte vor Roxel

Münster -

Schon im Januar beim K+K-Cup musste der RV Gustav Rau Westbevern seinen Titel bei der „Bauernolympiade“ an den RV Nienberge-Schonebeck abgeben. Nun folgte der Sturz vom Thron auch im Wettkampf um die Jugend-Standarte der Stadt Münster, den der RV St. Georg Saerbeck gewann.

Sonntag, 17.02.2019, 20:44 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 13:37 Uhr
Dem Sieger beim Mannschaftswettkampf, um die Jugend-Wanderstandarte (v.l.), dem RV St. Gerog Saerbeck mit Julina Liebrecht auf Rocky, Kira Hartken auf Rose Garden, Nele Albers auf Lireen, Josefine Börgel auf Copland und Mannschaftsführer Patrick Brüning, gratulierten Britta Krebbing (l.) vom gastgebenden Reiterverband Münster sowie Simone Hölscher (Westfälische Nachrichten).
Dem Sieger beim Mannschaftswettkampf, um die Jugend-Wanderstandarte (v.l.), dem RV St. Gerog Saerbeck mit Julina Liebrecht auf Rocky, Kira Hartken auf Rose Garden, Nele Albers auf Lireen, Josefine Börgel auf Copland und Mannschaftsführer Patrick Brüning, gratulierten Britta Krebbing (l.) vom gastgebenden Reiterverband Münster sowie Simone Hölscher (Westfälische Nachrichten). Foto: Peter Leßmann

Mit einer tollen Dressurleistung ging die Mannschaft des RV St. Georg Saerbeck beim Turnier um die Jugendstandarte der Stadt Münster am Samstag im Westfälischen Pferdezentrum in Führung. Diesen Vorsprung gaben die Reiterinnen um Mannschaftsführer Patrick Brüning beim Vormustern und in der theoretischen Prüfung dann auch nicht mehr ab. Nach dem abschließenden Springen am Sonntag stand fest: Die Wanderstandarte, die Bürgermeisterin Karin Reismann überreichte, geht an Saerbeck.

Zur Mannschaft gehörten Julina Liebrecht auf Rocky, Kira Hartken auf Rose Garden, Nele Albers auf Lireen und Josefine Börgel auf ­Copland. Letztere entschied auch die Einzelwertung für sich, vor ihrer Mannschaftskameradin Nele Albers. Dritte wurde Meike Martens vom RFV Nienberge-Schonebeck, der in der Teamwertung lediglich auf dem achten Platz landete.

Der Vorjahressieger, der RFV Gustav Rau Westbevern, der in diesem Jahr auf gleich mehrere erfahrene Reiter verzichten musste, weil sie dem Juniorenalter entwachsen sind, konnte seinen Titel nicht verteidigen. Der Verein musste somit binnen kurzer Zeit nach der „großen“ Standarte bei der Bauernolympiade beim K+K-Cup nun auch die zweite Standarte abgeben. Die Westbeverner nahmen es sportlich: „Das macht den Wettkampf doch erst richtig spannend“, hieß es.

Die Trophäe gewannen die Saerbecker aber nicht zum ersten Mal. Doch der letzte Sieg ist schon eine ganze Weile her: „Von uns erinnert sich keiner mehr dran“, erklärte Brüning mir einem Augenzwinkern. „Wir müssen das noch einmal in der Chronik nachschauen.“ Ein Grund zum Feiern sei der Sieg auf jeden Fall.

Feiern wird auch der RV Roxel, dessen von Karin Richter vorbereiteten und von Daniela Waldmann vorgestellten Reiterinnen sich über Platz zwei freuten. Dritter wurde derweil der RV Albersloh. Westbevern kam in der Endabrechnung letztlich auf Platz vier.

Kurz vor einer Überraschung stand der RV Handorf-Sudmühle, der vor dem abschließenden Springen noch auf Platz zwei lag. Doch im Parcours hielten die Nerven nicht, dort sammelten die Starter dann zu viele Fehlerpunkte – und das Team rutschte auf Rang sechs ab, hinter den RV Albachten. Den Motivationspreis, den die Westfälischen Nachrichten für den Letztplatzierten ausloben, erhielt die Mannschaft des RV St. Hubertus Wolbeck.

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