Reiten: Turnier in Freckenhorst
Laura Strehmel gewinnt den Großen Preis, Pauline Krell den Kleinwagen

Freckenhorst -

Reiten auf hohem Niveau war auf dem Hof Schulze Niehues in Freckenhorst angesagt. Eine Amazone ragte dabei dabei besonders heraus.

Montag, 18.03.2019, 13:36 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 19:12 Uhr
Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) und Corona waren während der Turniertage einige Male platziert, im S**-Springen um den Großen Preis von Flintrup kassierten sie acht Strafpunkte.
Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) und Corona waren während der Turniertage einige Male platziert, im S**-Springen um den Großen Preis von Flintrup kassierten sie acht Strafpunkte. Foto: René Penno

Die sechs Turniertage auf dem Hof Schulze Niehues gingen schnell vorbei. Dafür sorgte vor allem das kurzweilige Programm, das sich in den abschließenden drei Tagen des Hallenspektakels ganz auf den Springsport konzentrierte.

Anders als in den vergangenen Jahren standen diesmal die mittelschweren und schweren Prüfungen im Fokus. Wie sich zeigte, hatte Turnierleiter Ludger Schulze Niehues im wahrsten Sinne des Wortes aufs richtige Pferd gesetzt. Einige Male hieß es: Die nächsten Prüfungen verschieben sich. Mit solch einer Resonanz und solch großen Starterfeldern hatte auch Ludger Schulze Niehues nicht gerechnet.

Reiten, Hallenturnier in Freckenhorst 2019

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  • Reiten, Hallenturnier in Freckenhorst 2019 Foto: R. Penno
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Und die Teilnehmer zahlten mit Leistung zurück. Sportsoldatin Laura Strehmel , sportlich beim RFV HLG Neustadt zuhause, holte sich neben einigen Platzierungen auch zwei Siegerschleifen in den schweren Prüfungen ab. Mit Levinia siegte sie am Freitag im S*-Zwei-Phasen-Springen, am Sonntag trumpfte das Paar erneut auf: In einer spannenden Siegerrunde des Großen Preises von Flintrup, einer Prüfung auf S**-Niveau, ließ die Sportsoldatin nochmals sämtliche Konkurrenten hinter sich. Nach einer Nullrunde blieb sie auch in der Siegerrunde fehlerfrei und übernahm mit 38,16 Sekunden die Spitze – was gleichzeitig auch der Sieg war.

Kür auf dem E-Bike

Eine Sekunde dahinter sicherte sich Martin Sterzenbach (RV Lippe-Bruch-Gahlen) mit Balougraf Platz zwei, wie schon am Freitag in der Zwei-Phasen-Prüfung, vor Marc Nüßing (RFV Ravensberg) und Aercini. Auf Rang vier folgte mit Lara Weber (RV Fröndenberg / mit Diathago) eine weitere Sportsoldatin, die während der sechs Turniertage einige Schleifen sammelte. Laura Strehmel durfte sogar zweimal auf die Ehrenrunde in der voll besetzten Halle: Die Runde auf dem E-Bike, einem Sonderpreis, war sozusagen die Kür.

Heimsieg zum Auftakt

Begonnen hatte das dreitägige Hallenturnier mit einem Heimsieg. Jan Andre Schulze Niehues und Istophe van‘t Wissenhof waren im M**-Springen am schnellsten, es war nach dem Sieg im Late Entry die zweite Siegerschleife für dieses Paar.

Ihren festen Platz im Programm haben auch die Springprüfungen für U25-Reiter. Die Siegerschleifen auf L-Niveau gingen in der ersten Abteilung an Kathrin Terhechte (ZRFV Gescher) mit Cassiopeia und Michelle Saminsky (RV St. Georg Saerbeck) mit Montendor. Lars Berkemeier (RV Albersloh) mit Everquest und Torben Kurzhals (RV Drensteinfurt) mit Zafiro wurden jeweils Zweiter.

Auf M-Niveau hießen die Sieger Michel Brosswitz (RV Kalthof / mit Clarence) und Julius Reinacher (RV Osterwick / mit Goodith). Mit Caritana wurde Lars Berkemeier hier Vierter, seine Vereinskollegin Mia-Charlotte Becker reihte sich mit Avila auf Rang acht ein.

Schulze Topphoff vor Brinkmann

Schwer wurde es auch am Samstag: Diese S**-Prüfung entschied Philipp Schulze Topphoff (RFV Roxel) mit Le Point für sich, knapp dahinter reihten sich Marius Brinkmann (RFV Lüdinghausen) mit Cidan, Philipp Hartmann (RFV Handorf-Sudmühle) mit Hirtentanz und Steffen Eikenkötter (RV Geisterholz) mit Sir Sandro ein.

Krell gewinnt Kleinwagen

Beschlossen wurde der Samstagabend mit einer Springprüfung der Klasse L. Johanna Sophie Klostermann (RG Ober-Castrop) und Klaus Winkler (RV Albersloh) nahmen die Siegerschleifen mit nach Hause. Die große Abräumerin aber war Paulina Krell: Die Reiterin vom RFV Telgte-Lauheide absolvierte mit Qualestro D‘La Vallee in 44,38 Sekunden den schnellsten Ritt und wurde dafür mit einem Sonderehrenpreis belohnt: Jetzt nennt sie einen schicken Kleinwagen ihr Eigen.

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