Reiten: Rosendorf Classics
Angelique Rüsen gewinnt erneut den Großen Preis

Seppenrade -

Die Siegerehrung beim Großen Preis in Seppenrade kennt Angelique Rüsen aus dem Effeff. Die Reiterin des RV Alt Marl gewann 2017, ein Jahr zuvor war sie Zweite geworden. Nun landete sie wieder ganz vorne.

Sonntag, 24.03.2019, 19:25 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 20:38 Uhr
Die Siegerehrung beim Großen Preis von Seppenrade kannte Angelique Rüsen schon. Für ihre Stute Zaza Z war es das erste Mal.
Die Siegerehrung beim Großen Preis von Seppenrade kannte Angelique Rüsen schon. Für ihre Stute Zaza Z war es das erste Mal. Foto: Christian Besse

Die Reiter, die beim Großen Preis der Rosendorf Classics ihren Hut in den Ring geworfen hatten, taten sich anfangs schwer mit dem Parcours. Der erste Teilnehmer, Lutz Gripshöver vom RV St. Georg Werne, stürzte, als sein Wallach Quidam vor einer Hürde scheute. Den folgenden sechs Paaren erging es kaum besser. Als dann Angelique Rüsen und ihre Stute Zaza Z in den Parcours einritten, zeigte die Anzeigetafel den Legdener Lars Volmer , Sieger 2016, und Tam Tam Semilly auf Platz eins – mit acht Strafpunkten. Die Reiterin vom RV Alt Marl brach den Bann: der erste fehlerfreie Ritt, großer Applaus nach atemloser Stille.

Sechs Paare sollten Rüsen und Zaza Z noch ins Stechen folgen. Marius Brinkmann vom benachbarten RV Lüdinghausen war nicht dabei – der Steverstädter und sein Wallach Cidan leisteten sich zwei Abwürfe, waren damit aber (siehe oben) in bester Gesellschaft.

Der zweite Umlauf begann naturgemäß mit Rüsen und Zaza Z. „Ich war die Erste im Stechen, das hat es nicht einfacher gemacht“, sollte die 27-Jährige nach der Entscheidung sagen. „Aber ich wusste, dass ich, wenn ich fehlerfrei bleiben würde, gute Chancen hätte.“ Sie nutzte ihre Chancen. Und wie: Alle Stangen blieben oben, und dabei jagten Rüsen und ihre neunjährige Stute nur so durch den Parcours. Nur der Holdorfer Matthias Janßen und Wallach Chandor blieben ebenfalls fehlerfrei, waren aber mehr als fünf Sekunden langsamer.

Die anschließende Siegerehrung war für Rüsen nichts Neues. Sie hatte schon vor zwei Jahren den Großen Preis der Classics gewonnen, damals mit Reavnir. Ein Jahr davor 2016, war die Alt-Marlerin Zweite geworden, mit Caruso und knapp hinter Lars Volmer. 2018 war Rüsen beim Turnierhöhepunkt in Ondrup nicht an den Start gegangen.

Ausrichter RV Seppenrade war mit den drei Tagen der Classics 2019 sehr zufrieden. Vor allem mit dem Wetter: „Wir hatten ein Plus von 30 Grad“, scherzte Geschäftsführer Ludger Hellkuhl in Erinnerung an den Wintereinbruch, der Organisatoren und Teilnehmern im vergangenen Jahr das Leben schwer gemacht hatte.

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