Reiten: Turnier des RV Lüdinghausen
Von der schnellen Truppe – Frank Fallenberg und Co. eine Klasse für sich

Lüdinghausen -

Speed-Derbys zählen zu den stimmungsvollsten Wettbewerben eines jeden Turniers. Das galt auch für die Schlussprüfung bei den drei Tagen von Elvert. Nur so richtig spannend wurde es diesmal nicht – zu groß war die Dominanz eines Paares.

Sonntag, 02.06.2019, 21:09 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 21:16 Uhr
Zeigten einmal mehr ihre Klasse in dieser Spezialdisziplin: Frank Fallenberg und Le Coer.
Zeigten einmal mehr ihre Klasse in dieser Spezialdisziplin: Frank Fallenberg und Le Coer. Foto: flo

Hubert Brinkmann staunte nicht schlecht. „Sind die Ascheberger stark heute. Einer schneller als der andere. Da findet jeder eine immer noch direktere Linie als der Vorgänger“, lobte der Mann am Mikro das Trio des RV St. Hubertus beim Speed-Derby, dem stimmungsvollen Schlusspunkt des Reitturniers in Elvert.

Erst hatte Markus Soddemann auf Felice eine neue Bestzeit erzielt (38,33 Sekunden), anschließend waren Charlotte Brumann und Krümmel noch einen Tick flotter (38,03). Doch das Paar durfte ebenfalls kaum länger als eine Minute vom Sieg am frühen Sonntagabend träumen – dann pulverisierten Frank Fallenberg und Le Coer auch diese Marke und stürmten nach sagenhaften 33,22 Sekunden ins Ziel. Den totalen Triumph der Ascheberger verhinderte nur Pia Heeren (RV Senden), die sich mit Lucatoni später noch zwischen Fallenberg und Brumann schob. Fast müßig zu erwähnen, dass auch der Sieg in der Teamwertung an den RV St. Hubertus ging. Eine Wende sei ihm besonders gut gelungen, gab der Einzelsieger nachher zu Protokoll.

Reitturnier des RV Lüdinghausen

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  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo
  • Schnappschüsse vom Speed-Derby in der Bauerschaft Elvert Foto: flo

Seriensieger Raguse erreicht nicht das Ziel

Einer, der diese spezielle Kurzform des Buschreitens über Jahre geprägt hat, erreichte diesmal nicht das Ziel: Joachim Raguse. Der Mann vom RV Herbern, dessen Erfolgspferd Mozart erst vor wenigen Wochen infolge einer Kolik eingeschläfert werden musste, hatte Nachwuchspferd Little Lothar gesattelt. Der sechsjährige Westfale, für den es die erste Turnierprüfung überhaupt war, muss laut Raguse „noch ein bisschen was lernen“.

Turnierchef Albert Pernhorst zog ein rundum positives Fazit nach den drei Tagen von Elvert. Wobei die hochsommerliche Hitze am Sonntag „für die Tiere fast schon zu viel des Guten war“.

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