Reiten: Turnier
An der Grenze des Machbaren – Pfingstturnier des RV Seppenrade

Seppenrade -

Zum 50. Mal wird in der Bauerschaft Ondrup über Pfingsten geritten. Samstag geht das Spring- und Dressurturnier des RV Seppenrade los, das Beste kommt – wie immer – zum Schluss.

Donnerstag, 06.06.2019, 19:35 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 19:40 Uhr
Fehlerfrei und schnell wie der Wind: Florian Karns gewann 2018 auf London’s La vie das Hauptspringen im Rosendorf.
Fehlerfrei und schnell wie der Wind: Florian Karns gewann 2018 auf London’s La vie das Hauptspringen im Rosendorf. Foto: flo

Höher, schneller, weiter: Auch das gibt es in Ondrup. Immer im Frühjahr, bei den „Rosendorf Classics“. Und dann gibt es das Pfingstturnier, Ausrichter ist jeweils der RV Seppenrade. Großen Sport bekommen die Zuschauer in beiden Fällen geboten. Während die „Classics“ mit ihren zahlreichen schweren Prüfungen aber vor allem die Berufsreiter anlockten, gehe es über Pfingsten in erster Linie darum, den ländlichen Reitern eine Bühne zu bieten, so RV-Vize Alfred Helmig . In Borken, wo über die Feiertage ebenfalls geritten wird, „gibt es fünf, sechs S-Springen. Damit können und wollen wir nicht konkurrieren. Unser Turnier richtet sich vorrangig an die Pferdesportler aus dem Altkreis und der näheren Umgebung.“

Die Meldezahlen geben Helmig recht. 2300 Nennungen liegen den Veranstaltungen vor. „Damit sind wir an der Grenze des Machbaren“, so Helmig. 45 Spring- und Dressurwettbewerbe an drei Tagen durchzuführen, das sei ambitioniert genug – „und nur möglich, weil wir so tolle Helfer haben“. An die 100 Unterstützer sorgen für den reibungslosen Ablauf. Los geht’s am Samstag um 7.30 Uhr, an den Folgetagen stehen schon um 7 Uhr die ersten Prüfungen an.

WN-Pokal am Sonntag, Großer Preis am Montag

Geritten wird bis in die späten Abendstunden, am Samstag (L-Punktespringen mit Joker) und Sonntag (A*Dressur/Kür der Paare) – immer stimmungsvoll – unter Flutlicht. Sportliches Highlight ist die Zwei-Sterne-M-Springprüfung mit Stechen am Schlusstag ab 13.45 Uhr. Rund 40 Paare nehmen den mit 750 Euro dotierten Großen Preis in Angriff. Im Vorjahr ging der Sieg an Lokalmatador Florian Karns.

Besonders beliebt bei den hiesigen Reitern: das Teamspringen der Klasse A** um den WN-Pokal (Sonntag, 19 Uhr. Den Auftaktwettbewerb der fünfteiligen Serie gewann beim Turnier in Elvert der RV Ascheberg. Das Pfingstturnier in Ondrup findet zum 50. Mal statt. Anlässlich des runden Geburtstages gönnen sich die Seppenrader eine nagelneue Meldestelle.  

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