Reiten: Turnier des RV Senden
Chef des RV Senden guter Dinge: „Werden wertgeschätzt“

Senden -

Der RV Senden richtet von Freitag bis Sonntag (5. bis 7. Juli) in der Dorfbauerschaft 102b sein alljährliches Reitturnier aus. Die prominenteste Starterin wohnt gleich ums Eck, Spannung verspricht das Finale um den WN-Springpokal.

Mittwoch, 03.07.2019, 18:32 Uhr
Mario Maintz, hier auf Little John, feierte im Vorjahr beim Hauptspringen einen Doppelsieg.
Mario Maintz, hier auf Little John, feierte im Vorjahr beim Hauptspringen einen Doppelsieg. Foto: flo

Auch wenn beide Vereine bereits 2018 gemeinsam angetreten waren: Da der örtliche Reiterverein und das Jagdhornbläserkorps erst im November zu einem großen Ganzen verschmolzen sind, „ist es unser erstes Mal seit der Fusion“, so der RV-Vorsitzende Ralph Wegener . Es ist also ein durchaus historisches Turnier, das die Sendener von Freitag bis Sonntag (5. bis 7. Juli) in der Dorfbauerschaft ausrichten.

Ansonsten setzen die Veranstalter auf Bewährtes. Das Event auf drei Tage zu verkürzen, sei genau die richtige Entscheidung gewesen, hört man. Zumal die Nennungen – Anfang der Woche waren es 1635 – etwas unter dem Meldeergebnis von 2018 liegen. Ohnehin mag Wegener die vielen fleißigen Helfer nicht über Gebühr beanspruchen: „Wir haben knapp 100 Leute am Wochenende im Einsatz. Die zu rekrutieren und bei Laune zu halten, ist so schon schwer genug.“

Zwischen 43 Prüfungen – von der Führzügelklasse bis zu Wettbewerben auf M-Niveau – können die Teilnehmer wählen. Sportlicher Höhepunkt ist das mit 600 Euro dotierte Zwei-Sterne-M-Springen nebst Siegerrunde am Schlusstag ab 16.15 Uhr. Gesucht wird ein neuer Champion, Vorjahresgewinner Mario Maintz (RV Bösensell) ist am Sonntag anderweitig im Einsatz.

Europameisterin zu Besuch

Auffallend viele L- und M-Dressuren stehen in den nächsten Tagen auf dem Programm. Besonders wohl fühlen sich im Viereck die Lokalmatadorinnen, mit Lisa Westekemper, Katrin Wolf und Co. ist bei der Schleifchenvergabe unbedingt zu rechnen. Namhafteste Starterin ist aber ohne Wenn und Aber eine junge Dame aus dem benachbarten Ottmarsbocholt: Jil-Marielle Becks. Die zweifache U 25-Europameisterin, die für den RV Lüdinghausen startet, sattelt in Senden Nachwuchspferd Daily Diamond. RV-Chef Wegener freut sich auf den prominenten Besuch: „Das zeigt ja, wie sehr die Sportler unser Turnier wertschätzen.“

Im Dauereinsatz sind in der Dorfbauerschaft Pia Heeren und ihr achtjähriger Westfalen-Wallach Lucatoni. Für gleich sieben Prüfungen hat das zuletzt so erfolgreiche Paar genannt. „Pia zählt trotz ihrer erst 16 Jahre zu den Aushängeschildern unseres Vereins“, weiß Wegener. Geritten wird am Freitag ab 9.45 Uhr, am Samstag ab 7 Uhr und am Schlusstag ab 8 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.  

WN-Pokal: Enges Rennen

Selten war das Ringen um den WN-Springpokal so spannend wie in diesem Jahr. Die Equipe des RV Ascheberg gewann in Lüdinghausen und Seppenrade, der RV Seppenrade war in Ascheberg nicht zu schlagen. Und der RV Drensteinfurt setzte sich vor vier Tagen auf eigener Anlage durch. Das Finale der fünfteiligen Serie steigt wie immer beim Turnier des RV Senden. Mindestens drei Mannschaften kommen nach Lage der Dinge für den Gesamtsieg in Betracht: Ascheberg (53 Punkte), Senden und Seppenrade (je 52). Das Team des RV Lüdinghausen, immerhin Titelverteidiger, hat bereits sechs Zähler Rückstand auf Ascheberg. Allerdings: In der Dorfbauerschaft gibt es die doppelte Punktzahl. Aus dem Rennen sind nur Herbern (27) und Drensteinfurt (15).Ralph Wegener spricht von einem „Wimpernschlagfinale. Die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück werden am Ende den Ausschlag geben.“ Der Turnierchef hätte nichts gegen einen Heimsieg einzuwenden. Vor allem Pia Heeren und Lucatoni zeigten sich in den vergangenen Wochen von ihrer besten Seite. Los geht’s am Samstag um 15.30 Uhr, geritten wird auf Zwei-Sterne-A-Niveau. Zwischen 2012 und 2015 waren die Ascheberger vier Mal erfolgreich, 2016 ging der Pott nach Seppenrade. Lüdinghausen gewann 2017 und 2018.

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