Reiten: Turnier in Herbern
Die Enkelin triumphiert

Herbern -

Es war nicht das erste Springen der schweren Klasse, das Marie Ligges am Sonntag mit Dibadu gewann, aber ein ganz besonderes: Die Enkelin von Olympiasieger Fritz Ligges gewann zum ersten Mal den Gedächtnispreis zu Ehren ihres Großvaters vor heimischem Publikum.

Sonntag, 21.07.2019, 21:20 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 11:06 Uhr
Geschafft: Marie Ligges hat mit Dibadu das erste Mal das S*-Springen beim heimischen Turnier gewonnen.
Geschafft: Marie Ligges hat mit Dibadu das erste Mal das S*-Springen beim heimischen Turnier gewonnen. Foto: Christian Besse

Es war 18.25 Uhr am frühen Sonntagabend, als am Haselbüschken in Herbern ein vielstimmiger Jubelschrei ertönte. Soeben hatten Lokalmatadorin Marie Ligges und Dibadu die achte und letzte Hürde übersprungen. Ein fehlerfreier Ritt, die schnellste Zeit – die 20-Jährige führte im Stechen des S*-Springens, und das heimische Publikum war begeistert. Ein wenig musste es noch zittern, denn drei Paare standen noch aus. Doch weder der Lüdinghauser Eike Thamm mit Cröte noch Frederick Troschke mit Checker noch Philipp Schulze Topphoff mit Cooper konnten die Leistung der Herbernerin und ihres zehnjähriges Hengstes toppen.

Reiten: S*-Springen beim RV von Nagel Herbern

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  • Reiten: S*-Springen beim RV von Nagel Herbern Foto: Christian Besse
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Es war nicht das erste Mal, dass sie mit Dibadu ein Springen der schweren Klasse gewonnen hatte, aber das erste Mal, dass sie vor heimischen Publikum gewann, beim Fritz-Ligges-Gedächtnispreis, benannt nach dem Olympiasieger von 1972. „Ich konnte meinen Opa nie kennenlernen, aber natürlich kenne ich all seine Erfolge, und es ist eine große Ehre für mich, heute den Gedächtnispreis zu gewinnen“, so die strahlende Siegerin. Bereits 1996 war ihr Großvater verstorben.

Hinter Ligges landete Troschke mit Checker und Can win auf den Plätzen zwei und drei. Der Hagener hatte es fertiggebracht, mit gleich drei Pferden aus dem ersten Umlauf ins Stechen „zu springen“. Dort leistete er sich nur mit Ariba zwei Abwürfe – Platz elf. Der Seppenrader Niklas Braun mit Sissy von Senden und Thamm wurden mit jeweils einem Abwurf im Stechen Neunter und Zehnter. Thamms Vereinskollege Marius Brinkmann und Cilly Pepper hatten den zweiten Umlauf mit einem Hindernisfehler im ersten zwar verpasst, konnten sich aber mit der deutlich schnellsten Zeit aller Teilnehmer noch als Zwölfte platzieren.

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