25-jähriges Bestehen des Förderkreises Reiternachwuchs
Viel Prominenz zum Jubiläum

Everswinkel -

Bei so einem wichtigen Anlass lässt sich die Elite nicht zwei Mal bitten. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderkreises Reiternachwuchs Warendorf (FRW) gab es ein Stelldichein der Prominenz mit gleich mehreren Olympiasiegern. Der Initiator des Vereins erhielt eine besondere Ehrung.

Montag, 28.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2019, 11:43 Uhr
Für ihn soll’s Goldkonfetti regnen: Für Reinhard Wendt (Mitte), Initiator des Fördervereins Reiternachwuchs Warendorf und bis Anfang 2019 auch Vorsitzender des Vereins, gab es auf der Jubiläumsparty eine ganz besondere Ehrung.
Für ihn soll’s Goldkonfetti regnen: Für Reinhard Wendt (Mitte), Initiator des Fördervereins Reiternachwuchs Warendorf und bis Anfang 2019 auch Vorsitzender des Vereins, gab es auf der Jubiläumsparty eine ganz besondere Ehrung. Foto: Thomas Hartwig

Bei so einem wichtigen Anlass lässt sich die Elite nicht zwei Mal bitten. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderkreises Reiternachwuchs Warendorf (FRW) gab es am Freitag ein Stelldichein der Prominenz. Neben der erfolgreichsten Reiterin der Welt, Isabell Werth, waren auch Ludger Beerbaum, die Bundestrainer und Olympiasieger Otto Becker und Monica Theodorescu sowie Europameister Sönke Sönksen begrüßt. Die hatten sich alle als Ausbilder und Trainer engagiert. Gefeiert wurde mit Freunden und Unterstützer des Vereins auf dem Hof Suttorp in Everswinkel.

Die Reihe von olympischen Goldmedaillengewinnern wurde aus den eigenen Reihen des FRW mit Frank Ostholt und Thies Kaspareit ergänzt. Fehlen durfte natürlich nicht Madelaine Winter-Schulze, die wohl engagierteste Mäzenin des deutschen Pferdesports, die den FRW seit Jahren unterstützt.

Isabell Werth, die Sportjournalistin Evi Simeoni und Reinhard Wendt (von links) trugen aus der Biografie Werths vor. „Vier Beine tragen meine Seele“ lautet der Titel.

Isabell Werth, die Sportjournalistin Evi Simeoni und Reinhard Wendt (von links) trugen aus der Biografie Werths vor. „Vier Beine tragen meine Seele“ lautet der Titel. Foto: Thomas Hartwig

Der 1994 auf Initiative des ehemaligen Geschäftsführers des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), Reinhard Wendt , gegründete Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Reiterinnen und Reiter in ihrer sportlichen Karriereentwicklung zu unterstützen. Wie erfolgreich der FRW, dessen Vorsitzender Reinhard Wendt bis Anfang 2019 war, dabei agierte, zeigt die lange Liste der Mitglieder. Dies sind unter anderem Vielseitigkeits-Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt oder sein jüngerer Bruder Andreas Ostholt, zweifacher Deutscher Meister in der Vielseitigkeit. Hierzu zählen aber auch die Springreiter Jan-André Schulze-Niehues, Christian Kukuk, Lars Berkemeier, Annabell Miesner und Sönke Fallenberger oder die erfolgreichen Vielseitigkeitsreiter Lisa-Marie Förster, Elena Otto-Erley und Nina Stegemann. Aktuell zählt der Verein über 100 Mitglieder, von denen ein Drittel gefördert werden.

Selbstverständlich wurde Wendt als Initiator dieses Erfolgsmodells bei der Jubiläumsparty entsprechend geehrt. Höhepunkt des Abends war dann eine Lesung von Isabell Werth und der Sportjournalistin Evi Simeoni aus ihrem gemeinsamen Buch „Vier Beine tragen meine Seele“, der spannenden Biografie der erfolgreichsten Reiterin der Welt. Seit 1984 als Sportredakteurin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) tätig, hat Simeoni Werths einzigartige Karriere begleitet und mit ihr das Buch verfasst, das mit weit über 20 000 verkauften Exemplaren sogar zeitweilig auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand. Werth schildert darin auch, wie sie Rückschläge in der Ausbildung ihrer Pferde hinnehmen musste und daraus lernte.

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