Reiten: K+K-Cup
Drei Mal drei macht Laune – Jil Becks Dauergast auf dem Podium

Münster -

Dressur-Ass Jil-Marielle Becks (RV Lüdinghausen) und Damon’s Satelite NRW haben beim Grand-Prix-Spécial in Münster den dritten Platz belegt. Auch die hiesigen Springreiter hatten kaum Grund zur Klage.

Sonntag, 12.01.2020, 20:46 Uhr aktualisiert: 13.01.2020, 19:14 Uhr
Platz drei am Sonntag im Grand Prix Spécial: Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite NRW.
Platz drei am Sonntag im Grand Prix Spécial: Jil-Marielle Becks und Damon’s Satelite NRW. Foto: flo

Da saß sie bei der Pressekonferenz also wieder neben zwei Tokio-Anwärterinnen, Dorothee Schneider und Ingrid Klimke. Wo sie doch viel lieber beiseite schiebe, mit welchen internationalen Größen des Dressur-Sports sie sich inzwischen messe: „Ich habe so viel Respekt vor diesen Reiterinnen, dass mich das im Zweifel nur ablenkt.“ Andererseits hat sich Jil-Marielle Becks (RV Lüdinghausen) ja selbst zuzuschreiben, immer häufiger in einem Atemzug mit den Allerbesten genannt zu werden – weil sie im Viereck eben eins ums andere Mal glänzt. Nächster Meilenstein: Platz drei mit Damon’s Satelite NRW im Vier-Sterne-Grand-Prix-Spécial beim K+K-Cup am Sonntag in Münster – hinter Schneider und Klimke.

Schon am Samstag, beim Grand Prix, hatte das Paar den dritten Rang belegt. Tags darauf legten der Westfalenwallach und seine Reiterin noch eine Schippe drauf. Das Endergebnis: starke 74,569 Prozent. Während sich Satelite dabei sogar noch ein, zwei kleinere Fehler leistete, war Becks mit dem Auftritt von Damon’s Delorange beim Kurz-Grand-Prix „einhundertprozentig zufrieden“. Auch dort schaffte es die junge Ottmarsbocholterin aufs Treppchen – wieder Platz drei.

Brinkmann und Cidan zwei Mal knapp am Stechen vorbei

Nicht ganz so erfolgreich und „trotzdem happy“ war Vereinskollege Marius Brinkmann. Wie bei der Qualifikation zum Großen Preis bewältigten der Lüdinghauser und Cidan beim Hauptspringen alle Hürden, kassierten aber erneut einen Zeitfehler – nach dem 13. diesmal der 15. Rang. „Das geht auf meine Kappe. Ich hätte ihn bei den ersten drei, vier Sprüngen ein bisschen mehr antreiben müssen“, nahm Brinkmann seinen Wallach in Schutz.

Auch Marie Ligges hatte keinen Grund, Trübsal zu blasen. Zwar landeten die Herbernerin und Curly Sue am Sonntag nach drei Abwürfen unter ferner liefen. Aber Platz drei zuvor bei der ersten Quali zum Großen Preis ließen die Herbernerin strahlen: „So gut war ich in Münster noch nie.“

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