Handball: Bezirksliga
Unterzahl kostet zu viel Kraft – Niederlage für Handballfreunde in Kattenvenne

Kattenvenne/Greven -

Es war ein gutes Spiel, das die Bezirksliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Sonntagnachmittag beim TV Kattenvenne ablieferten. Nach langem Kopf-an-Kopf-Rennen mussten sie sich aufgrund einiger Fehlwürfe in der Schlussphase jedoch mit 21:25 (9:10) geschlagen geben. „Insgesamt war es aber ein glücklicher Sieg für Kattenvenne“, fand Trainer Rainer Nowack.

Dienstag, 02.05.2017, 15:05 Uhr

Walter Kusmitsch (links) und seine Teamkameraden hatten offensiv einige knifflige Aufgaben zu lösen.
Walter Kusmitsch (links) und seine Teamkameraden hatten offensiv einige knifflige Aufgaben zu lösen. Foto: Heidrun Riese

Was die Abwehr anging, gab es für ihn keinen Grund zur Klage. „Da haben wir gut gearbeitet“, meinte der HF-Coach. „Das passte.“ Auch für die Leistung im Angriff gab es ein dickes Lob. Denn die 05er zeigten sich nicht nur beweglich, lauffreudig und schnell, sondern auch variabel. Damit stellten sie das TV-Team vor große Probleme. „ Kattenvenne hat in der Abwehr einiges probiert, ist aber nicht mit unserem Angriff klargekommen“, freute sich Nowack . Das einzige Manko waren die vielen Zeitstrafen, die es in der ersten Halbzeit gab. „Wir haben häufig in Unterzahl gespielt“, berichtete der Trainer. Trotzdem behielten seine Schützlinge über weite Strecken die Nase vorn. Vom 2:0 (6.) kamen sie über 3:1 (7.) und 4:2 (10.) zum 6:3 (13.). Mit 8:6 (23.) lagen sie immer noch vorne, kassierten dann aber mit dem 8:8 (24.) den ersten Gleichstand und gerieten mit 8:9 (24.) sogar gleich darauf in Rückstand. Schließlich ging es beim Stand von 9:10 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel glich das HF-Team zum 11:11 (35.) und 12:12 (40.) aus, fiel dann aber über 12:15 (44.) auf 14:18 (48.) zurück. „In der zweiten Halbzeit war unser Gegner besser als in der ersten“, betonte Nowack. Zum einen stellte sich Kattenvenne nun besser auf seine Gäste ein, zum anderen leistete der TV-Keeper mit seinen Paraden seinen Beitrag. Doch die 05er wollten sich nicht abschütteln lassen und saßen Kattevenne mit 18:19 (52.), 19:20 (53.) und 20:21 (54.) mehrfach im Nacken - trotz der Anstrengungen durch das körperbetonte Spiel der Gastgeber, die beiden Mannschaften anzumerken waren. „Das kostet nunmal Kraft“, räumte der Trainer ein. Zwei Minuten vor Schluss, als das HF-Team mit 20:22 immer noch eine Chance auf den Sieg hatte, entschied sich Nowack dazu, sieben Feldspieler in den Angriff zu schicken. „Da haben wir dann allerdings zu hastig abgeschlossen“, bedauerte er. Und so ging letztlich das Heimteam als Sieger vom Spielfeld.

HF I: Wiening, Schwenken - Peters (8/2), Kusmitsch (7/1), Heming (3), Redmer (1), Barwich (1), Beering (1), Falke, Altenburger, Meier.

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