Tischtennis: Verbandsliga
3:9 in Ochtrup: DJK rutscht ab

Greven -

Nach der Niederlage in Ochtrup ist die erste Tischtennismannschaft von DJK BW Greven auf den Relegationsplatz abgerutscht.

Sonntag, 17.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 13:28 Uhr
Max Haddick bot eine beherzte Leistung.
Max Haddick bot eine beherzte Leistung. Foto: Reinhard Rothe

Sichtlich beeindruckt von der prominenten Aufstellung der Gastgeber zeigten sich die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven in der Auswärtspartie beim SC Arminia Ochtrup II. Mit den regionalligaerfahrenen Michael Hillebrandt und Tobias Knoll sowie dem Weißrussen Kirill Shurapov hatten sie alles aufgeboten, was „Rang und Namen“ hat. Und da kann man schon verstehen, dass die DJKler mit einem etwas „mulmigen Gefühl“ an die Tische gingen.

Und so ging die Begegnung dann auch los. Zwar siegten Haddick / Bothe in ihrem Doppel, doch die beiden anderen Doppel gingen ebenso 0:3 verloren, wie die Einzel von Milan Heidkamp, Stephan Bothe und Matthias Kaltmeier. Einzig Max Haddick wollte partout nicht in eine Niederlage gegen den Weißrussen Shurapov einwilligen. Mit großem Kampfgeist drehte Haddick sogar einen 1:2-Satzrückstand und ein 0:7 im vierten Satz noch in einen nicht für möglich gehaltenen Sieg.

Doch der Zwischenstand von 6:2 für die Gastgeber ließ kaum Zweifel daran, dass die Ochtruper gewillt waren, ihre Favoritenrolle auch anzunehmen und „auszuleben“. Zwar gelang Sinan Incegoz mit einer sehr soliden Leistung noch der dritte Punktgewinn, doch das war´s dann endgültig. Während Milan Heidkamp dem Weißrussen Shurapov einen beherzten Kampf lieferte, aber 1:3 unterlag, blieben Max Haddick und Stephan Bothe in ihren zweiten Einzeln chancenlos. So hieß es am Ende 9:3 für die Arminia, die sich damit wohl aus der Abstiegszone befreit haben sollte. Die DJK hatte sich zwar nach Kräften gewehrt, wirkte aber angesichts der Ochtruper „Übermacht“ doch während des ganzen Spielverlaufs ein wenig gehemmt.

Es hätte ein bisschen „enger“ werden könne, doch irgendwie hat von Anfang an der Glaube etwas gefehlt. Da gleichzeitig Grevens ärgster Konkurrent, der VfL Ramsdorf, überraschend gegen die DJK BW Annen gewann, fielen die Blau-Weißen nun auf den Relegationsplatz acht zurück.

Es bestehen aber immer noch Chancen, den direkten Klassenerhalt zu erreichen, doch dazu werden mindestens noch zwei Siege nötig sein; der erste gleich am kommenden Sonntag gegen den VfL Ramsdorf.

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