Handball: Kreisliga Frauen
Falke Saerbeck trotz 23:29 respektabel

Saerbeck -

Obwohl am Ende eine deutliche Niederlage stand, zogen sich die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck respektabel der „Dritten“ der Ibbenbürener SV aus der Affäre. So gewann Trainer Udo Wels durchaus einige positive Erkenntnisse.

Montag, 07.10.2019, 13:26 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 13:30 Uhr
Bot eine starke Leistung: Jessica Nienaber.
Bot eine starke Leistung: Jessica Nienaber. Foto: Heidrun Riese

Obwohl sie mit einer 23:29 (12:13)-Niederlage im Gepäck vom Auswärtsspiel gegen die Ibbenbürener SpVg III zurückkehrten, war Udo Wels mit seinen Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck am Samstagabend hoch zufrieden. „Bis zur 48. Minute waren wir wirklich dran und hätten da auch noch was drehen können“, freute sich der Trainer über eine starke Leistung gegen die Mannschaft, die aufgrund ihrer hochkarätigen Besetzung schon vor Saisonstart als Top-Anwärter auf den Titel gehandelt wurde.

Genau so präsentierten sich die Gastgeberinnen auch auf dem Spielfeld, als absoluter Favorit. „Sie hatten sogar zwei Spielerinnen mit Oberliga-Erfahrung dabei“, berichtete Wels. Unter anderem Ramona Brüning, „die maximal 30 Minuten gespielt und in der Zeit neun Tore geworfen hat“. Generell bestach der Gegner durch seine Routine, zum Beispiel auf der Mittelaufbau-Kreisläufer-Achse.

Die Saerbeckerinnen schafften es, bis kurz vor Schluss mit dem starken Heimteam mitzuhalten. Sie starteten sogar mit einer 4:1-Führung (5.), waren beim 8:8-Ausgleich (15.) immer noch auf Augenhöhe. Zwar fielen die Falke-Frauen dann auf 9:12 (22.) zurück, kämpften sich zur Pause aber wieder auf 12:13 (30.) heran, zogen direkt nach dem Seitenwechsel mit 13:13 (31.) noch einmal gleich und blieben Ibbenbüren bis zum 21:22 (49.) dicht auf den Fersen.

Es war die Routine des Gegners, die das Spiel mit 23:29 enden ließ. „Aus meiner Sicht ist die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen“, meinte Wels. „Gerecht gewesen wäre, wenn wir mit zwei bis drei Toren verloren hätten.“ Trotzdem fuhren die Falke-Frauen mit einem guten Gefühl nach Hause. Auch der Trainer fand: „Wir dürfen zufrieden sein.“ Er freute sich über eine starke Leistung der gesamten Mannschaft, bei der eine Saerbeckerin herausstach: Kreisläuferin Jessica Nienaber. „Sie hat ein Bombenspiel gemacht“, betonte Wels, „und nicht nur zehn Tore erzielt, sondern sich auch über 60 Minuten in der Abwehr aufgerieben.“

Für die Falke-Frauen geht es jetzt in die Herbstpause, die nächsten drei Wochenenden sind spielfrei.

Falke-Frauen: Lüke, Wickenbrock - Nienaber (10/4), Möllerherm (4), Plogmaker (3), Eilers (2), Bringemeier (1), Frank (1), Grüter (1), Dahlmann (1), Frerking.

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