Fußball: Kreispokal
Ein Sieg der Effizienz

Saerbeck -

Die Fußballer des SC Falke Saerbeck wollten unbedingt das Halbfinale im Kreispokal erreichen. Doch im Duell mit dem SV Büren stand sich die Mannschaft von Holger Althaus selbst im Wege. Während Falke die eigenen Möglichkeiten zu wenig nutzte, erlaubte sich die Elf in der eigenen Abwehr zu viele Schnitzer. Ein Krimi wurde das Viertelfinale trotzdem.

Samstag, 26.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 20:36 Uhr
Seine beiden Treffer läuteten zwar die Aufholjagd ein, die Pokalniederlage konnten sie am Ende nicht verhindern: Felix Steuter.
Seine beiden Treffer läuteten zwar die Aufholjagd ein, die Pokalniederlage konnten sie am Ende nicht verhindern: Felix Steuter. Foto: th

Der Einsatz stimmte, Torchancen gab es zu Genüge. Und selbst von Rückschlägen ließen sich Saerbecks Fußballer am Donnerstagabend nicht beirren. Trotzdem wurde es nichts mit dem erhofften Einzug ins Kreispokal-Halbfinale. Mit 4:5 (1:4) hatten die Falken beim Liga-Konkurrenten Büren das Nachsehen. Mehr noch: Der Abend in Büren endete für die Saerbecker richtig bitter.

Dabei verlief der Start vielversprechend. Felix Steuter hätte seine Elf bereits nach drei Minuten in Führung schießen können. Doch Bürens Schlussmann stellte sich ihm nicht nur in den Weg, sondern brachte Falkes Torjäger auch regelwidrig zu Fall. Dass er für dieses Vergehen nicht Rot sah, wunderte Holger Althaus denn schon. Auch das 1:0 blieb seinem Team verwehrt.

Die Führung erzielte kurz darauf der Gastgeber mit einem satten 20-Meter-Schuss in den Giebel. Schon Bürens erster Torversuch saß. Und nicht nur der. So ziemlich jede nennenswerte Torchancen münzte der A-Liga-Sechste in etwas Zählbares um. „Das war sehr effizient“, staunte selbst Holger Althaus.

Seine Mannschaft ließ zunächst die eigenen Möglichkeiten ungenutzt liegen. Felix Steuter verpasste zwei Mal in aussichtsreicher Position. Erst nach dem Seitenwechsel steigerte auch Saerbecks Torjäger seine Effizienz. Doch zu diesem Zeitpunkt lag die Althaus-Elf bereits mit 1:4 zurück. Allein Felix Stegemann (41.) war für Saerbeck erfolgreich.

Weil Felix Steuter nach der Pause per Doppelschlag (49. und 51.) auf 3:4 verkürzte, war diese Pokalpartie jedoch nicht entschieden. Er und seine Mitstreiter drängten auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit vergab Marius Stallfort.

Und so lautete Bürens Antwort: Mit seiner fünften Chance – Holger Althaus führte genau Buch – schenkte der Gastgeber gegen die nicht immer sattelfeste Saerbecker Hintermannschaft zum fünften Mal an diesem Abend ein. Geschlagen geben wollten sich die Falken jedoch immer noch nicht. Jan Ottmann stellte den erneuten Anschluss her (84.). „Wir waren dran“, berichtete Althaus. Doch die an diesem Abend effizientere Mannschaft setzte sich durch.

Und sorgte für einen bitteren Pokalabgang der Saerbecker, deren Trainer seiner Elf trotz aller Enttäuschung für das Heimspiel am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) gegen Hopsten eine Botschaft mit auf den Weg gab: „Wir haben gezeigt, dass wir nicht aufstecken.“

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