Kreisliga A Fußball
0:2 - der kleine feine Unterschied zwischen Falke und Arminia

Saerbeck -

Zwölf Punkte Unterschied in der Tabelle – davon war beim Spiel zwischen Falke Saerbeck und Arminia Ibbenbüren wenig zu sehen. Allerdings: Die Gäste aus Ibbenbüren spielten effektiv. Jetzt beträgt der Abstand 15 Punkte.

Donnerstag, 14.11.2019, 18:17 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 17:18 Uhr
Über weite Strecken verlief die Kreisliga-Partie zwischen Falke Saerbeck und Arminia Ibbenbüren ausgeglichen. Die Gäste in grün agierten effektiver und gewann mit 2:0-Toren.
Über weite Strecken verlief die Kreisliga-Partie zwischen Falke Saerbeck und Arminia Ibbenbüren ausgeglichen. Die Gäste in grün agierten effektiver und gewann mit 2:0-Toren. Foto: Sven Thiele

Vor diesem 14. Spieltag der Tecklenburger A-Liga lagen SC Falke Saerbeck und DJK Arminia Ibbenbüren bereits zwölf Punkte auseinander. Auf satte 15 vergrößerte sich der Abstand nach dem Duell des Tabellenzehnten ( Falke ) ge­gen den Zweiten ( Arminia ). Doch so deutlich, wie es die Punkte-Differenz vermuten lässt, trat der Unterschied am Mittwochabend nicht zu Tage. Die Heimmannschaft von Holger Althaus blieb beim 0:2 (0:1) zwar ohne den erhofften Überraschungserfolg, lieferte sich mit dem Meisterschaftsanwärter über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff unterstrichen die Ibbenbürener in Person von Domenik Breuer , warum beide Teams in unterschiedlichen Tabellenregionen unterwegs sind.

Die 83. Minute war angebrochen, als Saerbecks Defensive den Top-Scorer in Diensten der DJK Arminia zum zweiten Mal an diesem Abend aus den Augen verlor. Ein Eckball fand in Breuer seinen Abnehmer. Warum er sich seinen Bewachern entziehen konnte und vollkommen frei vor Falke-Schlussmann Luca Peppenhorst einköpfen konnte, sorgte bei Holger Althaus für Kopfschütteln. „Das darf nicht passieren“, urteilte Saerbecks Trainer später über seine in diesem Moment orientierungslose Hintermannschaft.

Domenik Breuer setzte jedenfalls mit seinem Treffer den Schlusspunkt unter eine Partie, in der die Offensivqualitäten über Sieg und Niederlage entschieden. Bei den Saerbeckern lief der Torjäger vom Dienst erst gar nicht auf. Felix Steuter musste beim Aufwärmen verletzungsbedingt passen. Für ihn versuchte sich Kontantin Usov in der Sturmspitze. Er und seine Mitspieler erzeugten jedoch zu wenig Druck, um die sattelfeste Deckung der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Mathis Potthoff. Nach einer Ecke lenkte er den Ball haarscharf am linken Pfosten vorbei.

Ein Feuerwerk der Möglichkeiten brannten auch die Arminen vor dem Saerbecker Tor nicht ab. Wenn jedoch Domenik Breuer in der Nähe von Luca Peppenhorst auftauchte, brannte es lichterloh. Breuer war es auch, der seine Mannschaft nach 30 Minuten in Führung schoss. Es war die erste ernsthafte Möglichkeit in diesem Spiel, die Ibbenbürens Torjäger sogleich verwertete.

„Die Arminen waren einfach effektiver“, meinte Falke-Trainer Holger Althaus. Seiner Mannschaft mochte er trotz der erneuten Niederlage keinen Vorwurf machen: „Es war ja nicht so, dass Ibbenbüren uns an die Wand gespielt hat. Wir haben bis zum 0:2 alles investiert, waren läuferisch gut drauf und haben alles gemacht, was möglich war.“ Der Unterschied, ein feiner, aber entscheidender: „Wir erspielen uns zu wenige Chancen. Und bei den wenigen sind wir gar nicht richtig da.“

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