Handball Kreisliga Frauen
Ein erster Fleck auf der weißen Weste des SC Hörstel: Falke erkämpft einen Punkt

Saerbeck -

Den Falke-Frauen ist in der Handball-Kreisliga eine Überraschung gelungen. Sie erkämpften sich gegen den favorisierten Tabellenzweiten aus Hörstel ein 24:24-Unentschieden.

Montag, 25.11.2019, 17:13 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 17:20 Uhr
Laura Jochmaring im Einsatz. Sie steuerte für Falke ein Tor zum Unentschieden gegen den Tabellenzweiten aus Hörstel bei.
Laura Jochmaring im Einsatz. Sie steuerte für Falke ein Tor zum Unentschieden gegen den Tabellenzweiten aus Hörstel bei. Foto: Heidrun Riese

Einen ersten Fleck auf seiner bisher weißen Weste haben die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck am Sonntag im Heimspiel dem SC Hörstel verpasst. Gegen den Tabellenzweiten gelang ein 24:24 (10:14)-Unentschieden. „Wir haben am Ende einen Punkt gewonnen“, freute sich Trainer Udo Wels , der seinem Team ein „riesengroßes Kompliment für ei­nen tollen Kampf“ aussprach.

Nach ausgeglichenen Start – Falke lag mit 3:4 (9.) und 4:6 (11.) jeweils leicht hinten – setzte sich Hörstel bis zur 18. Minute auf 5:10 ab. „Da waren sie mit fünf Toren weg, und wir wussten nicht, wie das passiert war“, zeigte sich Wels ratlos. „Wir hatten aber auch viele Pfostentreffer und haben die Torhüterin quasi auf der Flucht abgeschossen, das zog sich eigentlich so durch das ganze Spiel. Es war ein bisschen Wurfpech dabei.“ Bis zur Halbzeit kämpften sich die Saerbeckerinnen wieder etwas heran und gingen mit einem 10:14-Rückstand in die Kabine.

Zurück auf dem Spielfeld zeigte die Falke-Formkurve steil nach oben. Hörstel erzielte noch einen Treffer, dann legten die Falke-Frauen eine starke Fünf-Tore-Serie zum 15:15-Ausgleich (37.) hin. „Da waren wir einfach besser“, stellte der Trainer fest, „und haben als Team agiert.“

Danach schlich sich jedoch wieder der Fehlerteufel ein. „Wir haben uns von der Hörsteler Hektik anstecken lassen“, analysierte Wels. So fiel seine Mannschaft auf 15:18 (39.) zurück und blieb bis zum 19:23 (51.) im Hintertreffen, ehe sie sich noch einmal auf 23:23 (58.) herankämpfte.

Und dann wurde es richtig spannend: Zehn Sekunden vor Schluss gelang Hörstel noch ein Treffer. In einer Auszeit gab der Falke-Coach sieben Sekunden vor der Schlusssirene genaue Anweisungen. „Die Mannschaft hat es durchgezogen“, freute sich Wels über den Rückraumtreffer von Jessica Nienaber zum 24:24-Endstand.

Falke-Frauen: Wenners, Lüke - Nienaber (5), Bringemeier (5), Eilers (5/1), Möllerherm (4), Krude (4/1), Jochmaring (1), Grüter, Dahlmann, Borgert, Plogmaker, Frerking.

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Nach mehrmaligem Verlegen findet am heutigen Dienstag (Anwurf: 20 Uhr, Schulzentrum) das Spiel der Falke-Frauen gegen den SC Greven 09 II statt. „Ich erwarte Greven mit Unterstützung aus der A-Jugend, so dass es kein einfaches Spiel wird“, ist Trainer Udo Wels überzeugt. „Erneut muss der Gegner mit guter Deckung kontrolliert werden, im Angriff können wir gegen Greven mit körperlichem Spiel punkten.“ Saerbeck tritt mit vollem Kader an, auch wenn Sonja Frerking und Sarah Plogmaker gesundheitlich angeschlagen sind.

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