Juniorenfußball
Klemckow macht weiter

Warendorf -

Zweieinhalb Wochen dauert es noch, bis es für die überkreislichen Jugendfußballer der Warendorfer SU wieder ernst wird. Am 4./5. März startet der Nachwuchs in die Rückrunde. Die Vorbereitung darauf läuft bereits auf Hochtouren.

Mittwoch, 15.02.2017, 19:02 Uhr

„Platz drei halten“, lautet das Motto der Warendorfer C-Junioren, hier Jakob Kaspareit (links) beim Kopfball.
„Platz drei halten“, lautet das Motto der Warendorfer C-Junioren, hier Jakob Kaspareit (links) beim Kopfball. Foto: René Penno

Auch wenn die Bedingungen oft schwierig waren, haben die A-Junioren bereits Anfang Januar wieder draußen trainiert. „Die Plätze waren oft gefroren, aber wir haben immer was draus gemacht“, erzählt Trainer Andreas Klemckow . Vor allem Ausdauer stand zu Beginn der Vorbereitung auf dem Programm. Das erste Testspiel gegen Theesen endete 2:2, das zweite fiel aus.

Im Einsatz war auch der einzige Winter-Neuzugang: Sandro Putz kam vom VfL Sassenberg. Neben Putz kehren noch Christoph Freye und Lennart Burchardt nach längerer Verletzungspause zurück. Dafür verließ Tim Harbring die WSU Richtung Heimatverein Telgte, Torhüter Sebastian Terwey hört auf.

Auch wenn Klemckow nur ein Torhüter und insgesamt 16 Spieler zur Verfügung stehen, ist er optimistisch: „Wir setzen auf Geschlossenheit und Zusammenhalt.“ Mit Teamgeist will die WSU die Tabellenführung der Bezirksliga verteidigen: „Wenn man oben steht, will man da auch bleiben.“ Der WSU-Trainer hat der WSU wie auch sein Co Manuel Langenbach für die kommende Saison zugesagt.

Gregor Surmann gönnte seinen B-Junioren eine längere Winterpause. Erst in der vergangenen Woche bat der Coach seine Jungs zum Training, die Witterungsverhältnisse waren also kein Problem. „Wir werden versuchen, alle elf Spiele in der Rückrunde zu gewinnen“, betont Surmann schmunzelnd.

Seine Elf steht fünf Punkte hinter dem Bezirksliga-Ersten Vreden. „Ich denke, dass wird sehr schwierig“, schätzt Surmann die Chancen auf die Meisterschaft gering ein. Am Kader hat sich in der Winterpause nichts verändert.

Genau wie bei der C-Jugend. Probleme bereiten Trainer Thomas Brändle eher die vielen angeschlagenen und kranken Spieler. „Damit werden aber nicht nur wir zu kämpfen haben“, tröstet sich der WSU-Coach .

Froh ist er vor allem darüber, dass trotz der schwierigen Wetterverhältnisse noch kein Testspiel abgesagt werden musste: „Das ist ja die halbe Miete“, weiß Brändle. Als Dritter haben die C-Junioren eine ordentliche Hinrunde hinter sich, die Meisterschaft scheint aber bereits an Gievenbeck vergeben. „Die spielen in einer anderen Liga“, behauptet Brändle zurecht, schließlich gewann der FCG alle Spiele. „Wir wollen uns oben halten“, hofft er.

Nach einigen Hallenturnieren sind die U17-Juniorinnen erst etwas später in die Vorbereitung gestartet. „Die Hallenturniere waren nicht so erfolgreich, aber das ist okay, wir sind keine Hallenmannschaft“, gibt sich Trainer Marcus Blotenberg gelassen.

Die Punkteausbeute stimmte in der Hinrunde nicht wirklich, was Blotenberg aber vor allem der Unerfahrenheit zuschreibt. Mit 13 Zählern steht die WSU im unteren Mittelfeld der Regionalliga: „Das liegt vor allem an der Unerfahrenheit des Teams. Die Leistungen waren nicht schlecht, nur die Ergebnisse stimmten oft nicht.“ Als Achter ist die Sportunion die Abstiegssorgen zwar noch nicht gänzlich los, „wir wollen aber so schnell wie möglich weiter wegziehen“, fordert Blotenberg.

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