WN-Torjägerpokal
Harter Kampf um WN-Trophäe

Kreis Warendorf -

In drei Monaten steht der Nachfolger von Josef Maffenbeier fest, doch eines ist jetzt schon klar: Den sagenhaften Rekord von 46 Saisontoren wird der kommende Gewinner des WN-Torjägerpokals nicht erreichen.

Donnerstag, 23.02.2017, 07:02 Uhr

Schon wieder getroffen: Sassenbergs Torjäger Artur Sperle hat 14 Tore auf seinem Konto und führt im Kampf um den Torjägerpokal der Westfälischen Nachrichten.
Schon wieder getroffen: Sassenbergs Torjäger Artur Sperle hat 14 Tore auf seinem Konto und führt im Kampf um den Torjägerpokal der Westfälischen Nachrichten. Foto: René Penno

Dafür ist in dieser Saison Spannung angesagt, denn das Spitzenfeld ist vor dem Karnevalswochenende , an dem nur vereinzelte Nachholspiele auf dem Programm stehen, dicht beieinander.

An die Spitze setzte sich am Sonntag Artur Sperle mit seinen Treffern Nummer 13 und 14 für den arg abstiegsgefährdeten Bezirksligisten VfL Sassenberg beim 3:3 in Heessen . Vor einem Jahr war Sperle eine Art Lebensversicherung für die Hesselstädter, in dieser Saison scheint auch er seinem Team in Sachen Klassenerhalt nicht entscheidend helfen zu können, obwohl er fast die Hälfte der 29 Treffer allein erzielte. Die vielen Gegentore werfen den VfL immer wieder zurück, zwölf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer sind kaum noch aufzuholen.

Hinter Sperle haben sich gleich vier Torjäger in Stellung gebracht, die jeweils 13 Treffer auf dem Konto haben: Ercan Taymaz vom SV Drensteinfurt, Pierre Jöcker vom TuS Freckenhorst, Jan Hoenhorst vom SV Rinkerode und schließlich Titelverteidiger Josef Maffenbeier von der SG Telgte sind dem Sassenberger dicht auf den Fersen.

Danach tut sich eine kleine Lücke auf, das übrige Feld wird dann vor einem Everswinkeler Trio angeführt: Manuel Greshake, Marian Brügger und Gerrit Knein haben jeweils zehn Mal ins Schwarze getroffen und dürfen sich auch noch Chancen auf den Pokal der Westfälischen Nachrichten ausrechnen.

Doch auch die dahinter liegenden Torjäger dürfen noch hoffen. Schließlich gelang Sassenbergs Johannes Vogelsang 2012 das Kunststück, an den letzten sechs Spieltagen elf Tore Rückstand aufzuholen.

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