Handball-Landesliga
Graefer: „Wir können dort bestehen“

Everswinkel -

Vor einer harten Endphase stehen Everswinkels Handballer: Sie müssen in den restlichen neun Saisonspielen vier Punkte Rückstand aufholen, wollen sie den drittletzten Platz abgeben und die Landesliga halten. Am Sonntag um 17 Uhr gastieren sie bei der ebenfalls gefährdeten Ibbenbürener Spielvereinigung, die genau diese vier Punkte Vorsprung auf die Graefer-Sieben hat.

Freitag, 03.03.2017, 12:03 Uhr

Ein ganz wichtiges Spiel steht am Sonntag für Stephan Dittrich (am Ball) und seinen SC DJK auf dem Plan: In Ibbenbüren muss ein Sieg her, sonst wird es ganz eng in Sachen Klassenerhalt.
Ein ganz wichtiges Spiel steht am Sonntag für Stephan Dittrich (am Ball) und seinen SC DJK auf dem Plan: In Ibbenbüren muss ein Sieg her, sonst wird es ganz eng in Sachen Klassenerhalt. Foto: René Penno

Zudem treffen die beiden anderen Konkurrenten der Everswinkeler, der SC Westfalia Kinderhaus und der SC Münster 08 am Samstag im direkten Vergleich aufeinander, so dass mit einem Erfolg der Graefer-Truppe der Rückstand gleich auf zwei Mitkonkurrenten auf lediglich zwei Punkte reduziert werden würde.

„Natürlich möchte ich mich nicht mit einem Abstieg aus Everswinkel verabschieben. Ich bin auch überzeugt, dass meine Truppe die Qualität hat, um in der Landesliga zu bleiben“, erhofft sich der Münsteraner auf der Bank der Vitusdörfler am Sonntag einen Auswärtserfolg.

Dazu müsste seine Mannschaft an die beiden vorletzten Auftritte anknüpfen, erklärte der Übungsleiter: „Mit der Leistung in Angriff und Abwehr können wir auch in Ibbenbüren doppelt punkten. Bei allem Respekt, ich halte Ibbenbüren auch nicht für so stark, dass unser Vorhaben nicht realistisch wäre.“

Das Hinspiel dominierten die Gastgeber in der Kehlbachhalle. Marcel Graefer hat den 38:32-Heimsieg seiner Schützlinge als „ungefährdeten Erfolg“ abgespeichert.

Auch deshalb ist der Optimismus groß. Zudem fehlen nur die Langzeitverletzten, so dass Everswinkel mit dem kompletten aktuellen Kader in die Bergbaustadt am Teuto reisen wird. Zwar gibt es ein oder zwei Fragezeichen, doch der Trainer ist auch in der personellen Frage sehr optimistisch.

Sollte allerdings der angestrebte Erfolg nicht gelingen, bedarf es eines gewaltigen Kraftaktes, in den dann noch ausstehenden acht Partien die vier Punkte auf nur noch einen direkten Konkurrenten gut zu machen. Ein Sieg in Ibbenbüren würde diese Sorge beseitigen.

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