Interview am Montag
Hamsen: „Wir müssen alle Spiele gewinnen“

Warendorf -

Handball-Bezirksligist Warendorfer SU hat seine Schwächephase hinter sich gelassen und mit dem 33:18 über Sparta Münster den dritten klaren Sieg in Folge gefeiert. Zudem ist die Tabellenspitze nach Roxels Niederlage wieder in greifbare Nähe gerückt. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit Trainer Stefan Hamsen über die Aufstiegschancen seiner WSU, die zwei Punkte hinter Havixbeck und einen hinter Roxel liegt.

Montag, 06.03.2017, 16:03 Uhr

Stefan Hamsen
Stefan Hamsen Foto: René Penno

War Ihnen der Havixbecker Sieg in Roxel recht?

Hamsen : Das kann man so und so sehen, eigentlich war mir das Ergebnis des Spitzenspiels egal. Möglicherweise hat jetzt der Tabellenführer aus Havixbeck das leichtere Restprogramm, was für ihn spricht.

Aber die WSU muss ja ohnehin zuerst auf sich selbst schauen...

Hamsen: Ja klar. Wir dürfen uns nach der Schwächephase im Winter keine Punktverluste mehr erlauben, das war schon zu Beginn der Rückrunde klar. Wir müssen jetzt unsere restlichen sieben Spiele gewinnen und auf Ausrutscher der beiden Spitzenteams hoffen.

Warum läuft es denn seit drei Wochen wieder besser?

Hamsen: Wir sind wieder vollzählig beim Training. Das ist enorm wichtig und macht sich sofort bezahlt. Wenn das nicht der Fall ist, hakt es bei uns sofort, weil der Kader nicht gerade riesig ist.

Gegen Sparta hakte es nur anfangs etwas.

Hamsen: Genau, aber nach einer Viertelstunde kamen wir in Schwung. Angesichts der klaren Führung konnte ich es mir erlauben, die Abwehr mal 60 Minuten lang in der 5:1-Formation spielen zu lassen, was noch nie der Fall war. Ich denke, wir sind für den Endspurt gut gerüstet.

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