WSU contra TuS: Das Trainer-Interview
Derby-Sieger bleibt oben dran

Warendorf/Freckenhorst -

Das große Derby steht am Sonntag vor der Tür, die Fußballer der Warendorfer SU empfangen den TuS Freckenhorst um 15 Uhr im Stadtstadion. Besonders brisant ist das Nachbarschaftduell diesmal, weil sich beide Teams als Fünfter (WSU) und Sechster Hoffnungen auf die Meisterschaft machen dürfen, weil die Spitzenmannschaften zuletzt schwächelten. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit den beiden Trainern Andreas Strump (TuS) und Johannes Zurfähr.

Samstag, 01.04.2017, 08:04 Uhr

WSU-Trainer Johannes Zurfähr will seine Elf am Sonntag weiter in der Erfolgsspur halten.
WSU-Trainer Johannes Zurfähr will seine Elf am Sonntag weiter in der Erfolgsspur halten. Foto: René Penno

Freut man sich als Trainer auf solch ein Spiel ganz besonders?

Zurfähr: Das ist sicher kein normales Spiel, schon die Kulisse ist größer als in den übrigen Heimspielen.

Strump: Auf jeden Fall, denn das ist ein ganz besonderes Duell, auch als Spieler habe ich mich früher immer darauf gefreut.

Und die Spieler?

Zurfähr: Da merkt man schon unter Woche, dass die Anspannung deutlich steigt.

Strump: Man merkt schon beim Training, dass dieses Derby eine besondere Brisanz hat, alle fiebern dem Match entgegen.

Ist die WSU nach den letzten Ergebnissen und wegen des Heimvorteils favorisiert?

Zurfähr: Auf keinen Fall. Das wird wie in der Hinrunde ein Spiel auf Augenhöhe.

Strump: Ich denke schon. Wir haben zuletzt zwar auch ordentlich gespielt, aber Warendorf hat sich durch deutliche Siege über Topmannschaften hervorgetan.

Welchen Spieler des morgigen Gegners könnten Sie gut gebrauchen?

Zurfähr: Keinen, meine Jungs sind gut genug.

Strump: In Reihen der WSU sind etliche klasse Spieler, doch ich bin mit meinem Kader vollauf zufrieden.

Wären Sie mit einem Unentschieden zufrieden?

Zurfähr: Nein, wir wollen unbedingt gewinnen.

Strump: Das kann man vorher nicht sagen, weil es vom Spielverlauf abhängt.

Kann der Sieger des Derbys in den Titelkampf eingreifen?

Zurfähr: Nur dann, wenn er die restlichen Spiele auch gewinnt.

Strump: Das ist durchaus möglich, wenn die Spitzenmannschaften weiterhin kräftig Punkte lassen.

Wer fällt am Sonntag aus?

Zurfähr: Daniel Tünte und Rene Simon fehlen verletzungsbedingt.

Strump: Mir steht der Kader des Vorsonntags zur Verfügung. Nicht dabei sind nach wie vor die verletzten Jannik Harte und Max Kretzer sowie Urlauber Simon Lins.

Bleibt Ihre Elf in der neuen Saison weitgehend zusammen, wer geht definitiv weg oder hört auf?

Zurfähr: Weitgehend ja, aber auf drei Spieler müssen wir verzichten: Dennis Bonin wechselt zum Westfalenligisten nach Clarholz , Tobias Röhnelt wird sich einem Club in seinem Studienort Hamburg anschließen und Christoph Kuhlmeier aus beruflichen Gründen kürzer treten.

Strump: Bis auf Dennis Walendi, der aufhört, bleibt die Mannschaft komplett zusammen.

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