Fußball-Vorschau
WSU-Frauen gegen Duisburg unter Druck

Kreis Warendorf -

Die heimischen Kicker stehen am Sonntag vor interessanten Aufgaben. Abgesehen von den Frauen der Warendorfer SU treten alle Teams um 15 Uhr an.

Freitag, 07.04.2017, 16:04 Uhr

Spieltag 24 in der Bezirksliga: Martin Röös (rechts) empfängt mit dem TuS Freckenhorst die Elf aus Lohauserholz, Loris Theres reist mit der WSU nach Drensteinfurt.
Spieltag 24 in der Bezirksliga: Martin Röös (rechts) empfängt mit dem TuS Freckenhorst die Elf aus Lohauserholz, Loris Theres reist mit der WSU nach Drensteinfurt. Foto: René Penno

Die Fußballerinnen der Sportunion empfangen im Kellerduell der Regionalliga um 13.30 Uhr dem MSV Duisburg II auf Kunstrasen. Die Leistungskurve der Warendorferinnen ging in den vergangenen Wochen deutlich nach oben. Doch da die Konkurrenz ebenfalls punktete, liegen sie als Drittletzter immer noch auf einem Abstiegsplatz. Daher ist ein Heimsieg über Schlusslicht MSV Duisburg II Pflicht, die Gäste sind mit zehn Zählern stark abstiegsgefährdet. Die WSU muss auf Lynn Gismann, Maeva Joksch und Vanessa Otte verzichten. Warendorfs Trainer André Kuhlmann: „Ich bin angesichts der vergangenen Spiele optimistisch, aber leicht wird es sicher nicht. Zum einen könnte Duisburg Verstärkung von der Ersten kriegen, zum anderen haben wir das Hinspiel 2:3 verloren.“

Bezirksligist VfL Sassenberg gastiert bei SW Hultrop. Der Aufsteiger hat den Klassenerhalt dank einer starken Hinrunde längst in trockenen Tüchern, in der Rückrunde läuft es nicht mehr so gut. Nach der 0:2-Heimschlappe gegen Schlusslicht Dedinghausen ist die Truppe um Torjäger Tobias Edler auf Rang neun abgerutscht. Bei Sassenberg läuft es schon die ganze Saison über nicht nach Wunsch, der Klassenerhalt ist für den Tabellen-15. in weite Ferne gerückt. Wie vor einer Woche muss der Gast auf Sperle, Heitkemper, Wagner und Strotmann verzichten. Sassenbergs Trainer Stefan Brinkmann: „An einem guten Tag, den wir leider zu selten haben, können wir in Hultrop gewinnen.“

Auf eigenem Platz trifft der TuS Freckenhorst auf den TuS Lohauserholz. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr spielte die Elf aus dem Hammer Süden eine ganz schwache Saison und scheint erst jetzt zu ihrer Form zu finden. Vier sieglosen Matches im neuen Jahr folgten ein 5:0 bei Spitzenreiter Hamm, ein 4:2 über Bockum-Hövel sowie der Sprung auf Rang acht. In der Auswärtstabelle nimmt Lohauserholz immerhin Platz drei ein. Die Gastgeber belegen Platz sieben. Gohl, Leivermann (beide Urlaub) und Piossek (krank), fehlen Freckenhorst, Kretzer und Lins sind wieder dabei. TuS-Coach Andreas Strump: „Wir haben nach dem 1:7 im Hinspiel etwas gutzumachen, in jedem Fall müssen wir besser spielen als zuletzt in Warendorf.“

Die Warendorfer SU gastiert beim Tabellennachbarn SV Drensteinfurt. Hier stehen sich die beiden besten Teams der Rückrunde gegenüber, der Sieger kann noch einmal ganz nach oben schielen. Die Drensteinfurter sind durch vier Siege in Folge auf Rang fünf geklettert, direkt dahinter stehen die Warendorfer, deren Formkurve zuletzt ebenfalls nach oben zeigte. Am Donnerstag zogen sie im Kreispokal trotz starker Leistung mit 1:4 gegen den Landesligisten Münster 08 den Kürzeren. Der Gast muss auf Christoph Kuhlmeier, Rene Simon, Tobias Röhnelt, Daniel Tünte, Lennart Märten und Kevin Schmitz verzichten. WSU-Trainer Johannes Zurfähr: „Wir möchten unsere gute Form gegen einen starken Gegner bestätigen – und natürlich gewinnen.“

Von den drei A-Ligisten sind nur zwei im Einsatz, weil der SC DJK Everswinkel pausiert. Während der SC Füchtorf den abstiegsgefährdeten FC Münster 05 zu Gast hat, gibt der SC Hoetmar seine Visitenkarte bei Spitzenreiter VfL Wolbeck ab. Verzichten müssen die Hoetmarer für den Rest dieses Jahres auf Slawa Bodnar, der sich im Spiel gegen Borussia Münster einen Kreuzbandriss zuzog und für den Rest des Jahres ausfällt.

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