Handball: Landesliga
SC DJK muss gewinnen

Everswinkel -

Vor 17 Jahren stiegen Everswinkels Handballer in die Landesliga auf – nun droht die Rückkehr. Um diese zu vermeiden, müssen die Schützlinge von Trainer Marcel Graefer zunächst einmal den Nachbarn aus Telgte schlagen. Der Anpfiff erfolgt bereits morgen um 19 Uhr in der Kehlbachhalle.

Donnerstag, 27.04.2017, 14:04 Uhr

Durchsetzungsvermögen ist erwünscht, wenn Lukas Schmidt (links) am Freitag mit seinem SC DJK auf den Nachbarn aus Telgte trifft.
Durchsetzungsvermögen ist erwünscht, wenn Lukas Schmidt (links) am Freitag mit seinem SC DJK auf den Nachbarn aus Telgte trifft. Foto: René Penno

Der TV Werther und die HSG Gremmendorf /Angelmodde stehen drei Spieltage vor Saisonende als Absteiger fest, den dritten Kandidaten machen der SC Münster 08 (19:27 Punkte), die Ibbenbürener SpVg (18:28) und der SC DJK (14:32) unter sich aus. Für die Everswinkeler bedeutet dies, dass sie zunächst gegen Telgte gewinnen und auf Niederlagen der Konkurrenten hoffen müssen, um ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

„Wir wissen, dass es im Spiel gegen Telgte um alles oder nichts für uns geht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs mit der richtigen Einstellung zu Werke gehen und alles daran setzen werden, um die beiden Punkte zu Hause zu behalten. Immerhin kann ich personell aus dem Vollen schöpfen“, erklärt Everswinkels Trainer Marcel , Graefer, der am Saisonende bekanntlich zum Bezirksligisten DJK Eintracht Hiltrup wechselt.

Die Telgter waren in den vergangenen Wochen weit von ihrer Bestform entfernt. Ende Januar mischten sie im oberen Drittel mit, dann ging es bergab: 3:15 Punkte stehen aus den letzten acht Partien zu Buche, am Samstag gab es trotz einer 13:9-Pausenführung eine 23:26-Niederlage im Nachholspiel gegen die SG Sendenhorst, die damit den Klassenerhalt perfekt machte. TV-Trainer Christian Meermeier zeigte sich richtig sauer nach dem Spiel: „Trotz eines guten Starts haben wir unseren Faden verloren und uns zu viele Nachlässigkeiten erlaubt.“

Bleibt die Frage, ob die Telgter in Everswinkel aus ihrem Tief herauskommen. „Der TV hat eine richtig gute und ausgeglichene Truppe, aus der Torjäger Philipp Dichtler herausragt. Wir dürfen uns vorne keine Ballverluste erlauben und die Telgter nicht – wie im Hinspiel – zu Gegenstößen einladen. Das ist nämlich ihre Spezialität“, warnt Graefer.

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