Radrennen am 6. Mai
WSU erweckt Radsport zum Leben

Warendorf -

Am 6. Mai findet in Warendorf wieder ein Radrennen statt. Ausrichter des 1. Warendorfer Karrees wird die Radsportabteilung der Warendorfer SU sein, Ort des Geschehens das Gelände der Sportschule der Bundeswehr.

Freitag, 28.04.2017, 05:04 Uhr

Endlich wieder ein Radrennen: In Warendorfs Sportschule stehen am 6. Mai sechs Wettbewerbe auf einem Rundkurs an.
Endlich wieder ein Radrennen: In Warendorfs Sportschule stehen am 6. Mai sechs Wettbewerbe auf einem Rundkurs an. Foto: René Penno

25 Jahre ist es her, dass sich die Räder in Warendorf drehten. Damals waren Start und Ziel auf der Münsterstraße, auf einem 900 Meter langen Rundkurs ging es am 12. Juni 1992 zum letzten Mal vor einem großen Publikum richtig zur Sache. Das war ein Freitagabend, vier Jahre lang zog es zum Teil sehr bekannte Radsportsportler in die Kreisstadt. Dann war wieder Schluss. Seitdem versank der Radsport in Warendorf in eine Art Dornröschenschlaf. Hin und wieder machten einzelne Rennfahrer bei Wettkämpfen in den Lizenzklassen auf sich aufmerksam, der später einsetzende Boom der Jedermannszene hat viel verändert – nicht nur in Warendorf.

Nun soll dem Radsport hier neues Leben eingehaucht werden. Bernd Köster und Jan Rückert von der Radsportabteilung der Sportunion wollen den Renntag dazu nutzen, Werbung für ihre Abteilung und für den Radsport zu machen. „Wir wollen bekannter werden“, erklärt Jan Rückert. Die Idee sei vor einem Jahr entstanden, als sich die WSU-Radsportler fragten, was man dafür tun könne. Zum Ende des letzten Jahres haben sie Nägel mit Köpfen gemacht und den Renntag beim NRW-Landesverband angemeldet.

Ein ganz wichtiger Partner war auch schnell gefunden: Auf dem Gelände der Sportschule haben die Ausrichter ideale Bedingungen und einen 1,4 Kilometer langen Rundkurs abgesteckt. Je nach Rennklasse ist dieser bis zu 45 Mal zu durchfahren. Ideal also auch für Zuschauer, die die Rennfahrer mehr als nur einmal sehen wollen wie sonst bei großen Straßenrennen. „Es ist ein Bonus für uns, den Renntag in der Sportschule machen zu können“, sagt Rückert. Interessant für Zuschauer dürfte auf dem ohnehin gut einsehbaren Kurs eine enge Kopfsteinpflasterpassage sein. Das ist zwar nicht so heftig wie beim Klassiker Paris-Roubaix, könnte aber auch dafür sorgen, dass sich gerade an dieser Stelle die Fahrerfelder teilen.

Vorgesehen sind sechs Wettbewerbe: Um 10.45 Uhr eröffnen die Frauen den Renntag, gemeinsam mit ihnen gehen auch die Junioren auf die Strecke. Es folgen zwei Rennen der Seniorenklasse 3 und 4 (41 Jahre und älter) sowie der Klasse 2 (31 bis 40 Jahre); daran schließt sich die Hobbyklasse an, für eine Teilnahme hier ist keine Lizenz erforderlich; das Hauptrennen der Amateure B/C wird um 16.30 Uhr gestartet.

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